Peya/Marach nach Sieg über Weißrussen weiter

6. August 2016, 19:43
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Zweisatzerfolg gegen Mirnyi/Bury bringt Aufstieg ins Achteflinale – Wermutstropfen: Peya erleidet Bauchmuskelzerrung

Rio de Janeiro – Oliver Marach/Alexander Peya sind am Samstag erfolgreich ins olympische Tennisturnier in Rio de Janeiro gestartet. Das ÖTV-Doppel setzte sich in der ersten Runde gegen die Weißrussen Max Mirnyi/Aljaxander Bury nach 1:44 Stunden mit 7:6(4),7:5 durch. "Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, jetzt schauen wir auf unser nächstes Match", sagte Marach. Die Achtelfinalgegner stehen noch nicht fest.

Gespielt wurde Sonntagmittag bei großer Hitze auf einem Nebencourt im Tennis-Center des Olympischen Parks in Barra. Und die Aufgabe war für die rot-weiß-roten Routiniers alles andere als einfach, auch wenn Mirnyi/Bury kein wirklich eingespieltes Duo sind.

"Es war zu erwarten, dass es schwierig wird. Das sind zwei sehr aufschlagstarke Spieler, da gibt es normalerweise nicht viele Breaks. Wir haben in jedem Satz eines gemacht, eines selber bekommen. Und uns zum Glück im Tiebreak im ersten Satz auch durchgesetzt. Am Ende ist es ein sehr enges Match geworden", rekapitulierte Peya. Der Wiener verletzte sich zudem beim Aufwärmen an der Bauchmuskulatur, biss aber mit Schmerzen durch. "Ich konnte mich beim Aufschlag nicht wirklich strecken, bei den anderen Schlägen hatte ich aber keine Probleme." Ob sich das ausgeht, bis zum nächsten Spiel fit zu werden? "Das müssen wir jetzt mit unserem Medical-Team abklären."

Marach/Peya gelang im ersten Satz ein frühes Break zum 2:1, das Rebreak nahm der steirische Olympia-Debütant Marach auf seine Kappe. "Ich habe ein dummes Game gespielt. Aber wir haben das Tiebreak sehr gut gespielt und im zweiten Satz das letzte Game auch sehr gut."

In der nächsten Runde am Montag wartet der Gewinner der Begegnung Brian Baker/Rajeev Ram (USA) gegen Gael Monfils/Jo-Wilfried Tsonga (FRA-4).

"Die Franzosen sind zwei sehr, sehr gute Einzelspieler. Tsonga ist sicher auch der bessere Doppelspieler von den beiden, er hat Silber in London gewonnen. Aber ich glaube, dass es nicht so eine leichte Runde für die ist, weil Baker/Ram zwei sehr gute Doppelspieler sind. Ram steht erste Acht mit seinem Partner im Race, er hat Semifinale in Wimbledon gespielt. Das ist noch keine g'mahte Wiesn, wie man bei uns sagt", ist Peya gespannt, wer sich durchsetzen wird.

Marach/Peya durften bisher einmal mit brasilianischen Trainingspartnern auch auf dem Centre Court üben. Geht es nach Marach, will er auch ein Match dort haben. "Der ist wirklich spektakulär, unglaublich schön. Aber das dauert noch, bis wir da spielen, da müssen wir noch ein paar Matches gewinnen." (APA, red, 6.8.2016)

  • Staubtrocken zum Auftakt: Alex Peya und Oliver Marach.
    foto: apa/fohringer

    Staubtrocken zum Auftakt: Alex Peya und Oliver Marach.

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