Zahlreiche Feuerwehreinsätze nach Starkregen in Süd- und Nordtirol

5. August 2016, 17:29
3 Postings

In Südtirol mussten dei Einsatzkräfte mehr als 100 Mal ausrücken. Die Lage in Nordtirol blieb hingegen relativ entspannt

Innsbruck/Aldrans/Sterzing – Aufgrund des anhaltenden Starkregens in Südtirol ist es in der Nacht auf Freitag zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehren gekommen. Die Landesnotrufzentrale verzeichnete bis 9 Uhr insgesamt 112 Einsätze. Obwohl auch in Nordtirol der starke Regen viele Bäche und Flüsse anschwellen ließ, blieb die Lage relativ entspannt.

Mehrere Bäche in Nordtirol erreichten die fünfjährige Hochwassermarke, die Venter Ache in den Ötztaler Alpen kurzfristig beinahe die Marke eines 30-jährigen Hochwassers. Der Pegelstand des Inns lag am Nachmittag etwas über der einjährigen Hochwassermarke. Bei Aldrans (Bezirk Innsbruck-Land) musste die Straße zu den Prockenhöfen gesperrt werden, da ein Hang abgerutscht war, teilte die Freiwillige Feuerwehr Aldrans mit.

Muren und Hochwasser

In Südtirol wurde nach dem Abgang einer größeren Mure in den frühen Morgenstunden die Staatsstraße 44 auf den Jaufenpass bei Riffian gesperrt, berichtete das Land. Die stärksten Niederschläge seien vom Burggrafenamt über das Passeiertal bis ins Ridnauntal verzeichnet worden. Seit den Morgenstunden waren auch im Eisacktal die Einsatzkräfte im Einsatz, hieß es.

Der Mareitbach bei Sterzing trat über die Ufer. Zusätzlich zur größeren Mure gingen auch mehrere kleine Muren zwischen Kuens und St. Martin im Passeier auf die Staatsstraße 44 nieder. Die Straße soll voraussichtlich noch am Nachmittag wieder für den Verkehr geöffnet werden. (APA, 5.8.2016)

Share if you care.