Raspberry Pi 3 kann nun von SSD und USB-Stick booten

5. August 2016, 13:27
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Experimenteller Bootloader hebt bisherige Beschränkung auf Micro-SD-Karten auf

Als die Raspberry Pi Foundation die neueste Ausgabe ihres Minirechners vorstellte, versprach man auch eine der zentralen Einschränkungen frühere Hardwaregeneration auszuräumen: Die Beschränkung auf eine Micro-SD-Karte als Boot-Medium. Nun löst man dieses Versprechen ein.

Bootloader

Dank einer neuen Version des Bootloaders kann der Raspberry Pi 3 jetzt auch von einem USB-Stick oder einer über den USB-Anschluss verbundenen SSD gebootet werden. Theoretisch könnte auf diesem Weg natürlich auch eine klassische Festplatte angehängt werden, hier ist aber aktuell das Timing noch ein Problem: Reagiert ein Medium nicht, wird es nämlich vom Bootloader ignoriert, und hier sind viele Festplatten einfach nicht schnell genug.

Ausprobieren

Angemerkt sei, dass der neue Bootloader noch als experimentell angesehen wird. Wer sich davon nicht abschrecken lässt findet im Blog der Entwickler die notwendigen Informationen und weiterführende Links. (apo, 5.8.2016)

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    foto: raspberry pi foundation
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