Verdächtige Steuerdaten an 19 Staaten weitergegeben

5. August 2016, 12:06
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Die Steuerfahndung von Nordrhein-Westfalen gab Daten über Konten und Luxemburg weiter. Über die Gesamtsumme der dortigen Einlagen gibt es keine Auskunft

Düsseldorf – Die Steuerfahndung von Nordrhein-Westfalen hat Finanzminister Norbert Walter-Borjans zufolge 19 europäischen Ländern Pakete mit insgesamt mehr als 100.000 verdächtigen Kontodaten zur Verfügung gestellt. Es handle sich um Konten dieser Bürger bei Banken in Luxemburg und der Schweiz, sagte der Minister am Freitag in Düsseldorf.

Darunter seien viele Bürger aus Frankreich und Belgien. Wie hoch die Gesamtsumme sei und bei wie vielen es sich tatsächlich um Steuerhinterziehung handle könne noch nicht gesagt werden. Er habe aber eine Botschaft für Steuerhinterzieher: "Immer mehr Verstecke für ihr Schwarzgeld fliegen auf." (APA/Reuters, 5.8.2016)

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