Britische Staatsanleihen auf neuem Rekordtief

5. August 2016, 11:47
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Die Werte in der Eurozone sind stabil tief. Einzige Ausnahme ist Griechenland

Brüssel/London – Die Rendite britischer Staatsanleihen ist nach dem Brexit-Votum auf ein neues Rekordtief gefallen. Mit 0,638 Prozent war der Wert so niedrig wie noch nie und damit auch für die Refinanzierung Londons der bisher günstigste.

Die Eurozone selbst blieb in ihrer Anleihen-Entwicklung relativ stabil. Marktführer Deutschland weist weiterhin eine negative Rendite mit -0,084 Prozent auf – also für aufgenommenes Geld sind de facto keine Zinsen zu zahlen, sondern vielmehr bekommt Berlin noch Mittel. Dahinter liegen die Niederlande (0,025 Prozent), Finnland (0,069 Prozent) und Österreich (0,083 Prozent).

Dann folgen Frankreich (0,144 Prozent), Belgien (0,168 Prozent), Irland (0,429 Prozent), Lettland (0,549 Prozent), Litauen (0,65 Prozent) sowie Slowenien (0,899 Prozent).

Über der 1-Prozent-Marke rangieren Spanien (1,039 Prozent), Italien (1,157 Prozent), Portugal (2,878 Prozent) und Nachzügler Griechenland (8,368 Prozent). (APA, 5.8.2016)

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