Wiens "Waste Watcher" zählten heuer bereits 3.656 Müllsünden

5. August 2016, 08:49
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Stadt zieht Bilanz über erstes Halbjahr 2016 – Am häufigsten wurden Zigarettensünder ertappt – Schwerpunkttage angekündigt

Wien – Die städtische Mülltruppe "Waste Watcher" ist in Wien unterwegs, um Abfallsünder auf frischer Tag zu ertappen. Dies hat sie im ersten Halbjahr 2016 oft getan. Laut dem Büro von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) wurden bisher 3.656 Amtshandlungen gesetzt. Mit Abstand am häufigsten wurden Zigarettensünder erwischt. Die Stadt kündigte außerdem Schwerpunkttage an.

Bisher stellten die "Waste Watcher" im heurigen Jahr 2.494 Organstrafmandate in der Höhe von 36 Euro aus. 737 Verstöße wurden sogar zur Anzeige gebracht. Weiters führten die Müll-Kontrolleure rund 13.000 Informationsgespräche durch. Die häufigsten Amtshandlungen, nämlich 2.814, erfolgten gegen Zigarettensünder, 306 Anzeigen gab es wegen nicht ordnungsgemäß entsorgten Hundekots. "Das Geld wird zweckgebunden für Sauberkeitsmaßnahmen eingesetzt", versicherte Stadträtin Sima gegenüber der APA.

Aufmerksam im Gilet

Insgesamt gibt es in Wien 50 hauptberufliche "Waste Watcher" sowie rund 400 städtische Außendienstmitarbeiter, die ebenfalls die Befugnisse zu den Kontrollen haben. Die Truppe ist bei den Patrouillen meist nicht auf den ersten Blick erkennbar – denn die Mitarbeiter sind nicht nur in Uniformen unterwegs, sondern auch in Zivilkleidung. Ertappt werden die Müllsünder in der Regel in flagranti.

Zusätzlich zu den Routinekontrollen gibt es aber auch regelmäßig sogenannte Schwerpunkttage. Ein solcher findet am Samstag statt. Dann wird eine größere Anzahl an Kontrolleuren – dieses Mal gut sichtbar mit gekennzeichneten Gilets – verstärkt in Floridsdorf und der Donaustadt unterwegs sein. Ein weiterer Aktionstag ist für September angekündigt, dann in einigen Bezirken innerhalb des Gürtels. (APA, 5.8.2016)

  • "Waste Watcher" geben acht.
    foto: regine hendrich

    "Waste Watcher" geben acht.

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