Neue Strafzölle gegen Billigstahl aus Russland und China

4. August 2016, 14:22
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EU verhängt weitere Strafzölle gegen Unternehmen aus Russland und China, sie gelten für fünf Jahre

Brüssel/Peking/Moskau – Zur Abwehr von Billigimporten aus China und Russland hat die EU weitere Strafzölle verhängt. Auf kaltgewalzte Flachstahlerzeugnisse, die zum Beispiel beim Bau von Kühlschränken oder Waschmaschinen Verwendung finden, werden ab sofort Antidumping-Aufschläge in Höhe von mindestens 18,7 Prozent des Preises fällig.

Für russische Unternehmen können sie im Höchstfall sogar 36,1 Prozent betragen, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte.

Mit den fünf Jahre geltenden Strafzöllen will die EU heimische Hersteller vor unlauterer Konkurrenz schützen. Sie ergänzen mehr als 100 bereits bestehende Antidumping-Maßnahmen. (APA, 4.8.2016)

  • Mit neuen Strafzöllen sollen Billigimporte abgewehrt werden.
    foto: reuters/shailesh andrade

    Mit neuen Strafzöllen sollen Billigimporte abgewehrt werden.

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