Alt-Wien-Kindergärten: Entscheidung lässt auf sich warten

4. August 2016, 13:53
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Offenbar noch Prüfung von Wenzels Unterlagen – Frist für Bankgarantie Mittwochnacht abgelaufen

Wien – Eine Entscheidung über das Schicksal der Alt-Wien-Kindergärten ist Donnerstagmittag – und damit gut zwölf Stunden nach Ablauf der Frist – nach wie vor ausständig. Im Rathaus werden offenbar noch Unterlagen geprüft, die Vereinsverantwortlicher Richard Wenzel laut eigenen Angaben Mittwochnacht der MA 10 noch übermittelt habe. Verhandlungen dürfte es aber nicht mehr geben.

Auf Nachfrage der APA wollte man in der MA 10 vorläufig keine Auskunft geben. "Es gibt noch nichts Neues", hieß es. Man werde aber sofort informieren, wenn es etwas zu berichten gebe.

Wenzel selbst hatte Donnerstagfrüh an die Kindergarten-Mitarbeiter eine Mail geschickt, in der von einem Bankanbot in Höhe der von der Stadt zurückgeforderten 6,65 Millionen Euro die Rede ist. Er hoffe, "die Angelegenheit nimmt nun endlich ein gutes Ende", so Wenzel in der Mail, die in einer von Alt-Wien-Eltern gegründeten Facebook-Gruppe gepostet wurde.

Die MA 10 hatte am vergangenen Freitag vom Verein gefordert, bis spätestens Mittwoch um Mitternacht eine Bankbesicherung über 6,65 Millionen Euro vorzulegen. Andernfalls würde kein Geld mehr an den Betreiber fließen, die Kindergärten würden mit Ende August zusperren. (APA, 4.8.2016)

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