Tote Frau auf S1: Opfer soll Ukrainerin sein

4. August 2016, 13:50
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Polizei verwies auf Ermittlungen "Schritt für Schritt" und schriftliche Korrespondenzen

Vösendorf – Bei der am Samstag in den frühen Morgenstunden auf der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) bei Vösendorf (Bezirk Mödling) mutmaßlich von mehreren Autos überrollten und getöteten Frau soll es sich laut Medienberichten um eine Ukrainerin handeln. Die Polizei sprach am Donnerstag von Ermittlungen "Schritt für Schritt", die zu führen seien, um die Identität des Opfers restlos zu klären.

Ein Sprecher wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass schriftliche Korrespondenzen zu führen seien. Dass die Frau aus der Ukraine stammen soll, wurde weder bestätigt noch dementiert. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass am Auffindungsort auf der Richtungsfahrbahn Schwechat der S1 nahe der Anschlussstelle Laxenburger Straße auch ein Dokument – es soll sich um den Reisepass handeln – entdeckt worden war, "das dem Opfer offenbar zugeordnet und dadurch die Identität bewiesen werden kann".

Kein Obduktionsergebnis

Das Ergebnis einer von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angeordneten Obduktion stand weiter aus. Die Ermittlungen in dem Fall laufen vorerst in Richtung fahrlässige Tötung, hatte Sprecherin Gunda Ebhart am Mittwoch mitgeteilt. Freilich müsse noch das Ergebnis der Obduktion abgewartet werden.

Die Ermittler des Landeskriminalamtes NÖ betonten, grundsätzlich von einem Unfall auszugehen. Erhebungen würden jedoch in alle Richtungen laufen. (APA, 4.8.2016)

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