Nach Adidas sortiert auch Nike Golfschläger aus

4. August 2016, 11:59
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Nike will aus dem Geschäft mit Golfausrüstungen aussteigen, Golf ist immer weniger lukrativ

Beaverton – Nach Adidas tritt nun auch der US-Rivale Nike in der Sportartikelbranche den Rückzug aus dem Geschäft mit Golfequipment an. Künftig will Nike nur noch Bekleidung und Schuhe für den Golfsport verkaufen. Die Entwicklung von Schlägern, Bällen oder Taschen will der Konzern aus Oregon hingegen aufgeben, wie er am Mittwoch in Beaverton mitteilte.

Golf ist längst nicht mehr so lukrativ für die Hersteller, weil immer weniger Menschen dieser Sportart nachgehen. Nike wies in seiner Golfsparte in den vergangene drei Jahren Umsatzrückgänge auf.

Wie schwer das Geschäft geworden ist, musste auch Adidas am eigenen Leibe spüren. Als größter Golfausrüster der Welt war der Konzern aus Herzogenaurach besonders betroffen, als vor einigen Jahren die Umsätze auf dem weltweiten Golfmarkt einbrachen. Adidas baute seine Sparte zunächst um, entschied sich dann aber in diesem Frühjahr dazu, einen Ausrüstungsteil mit Schlägern und Golftaschen sowie zwei kleinere Marken zum Verkauf zu stellen. An der Marke "Adidas Golf", die Schuhe und Kleidung mit dem sichtbaren Drei-Streifen-Schriftzug herstellt, will der Konzern hingegen festhalten. (APA, 4.8.2016)

  • Immer weniger Menschen wollen den Golfschläger schwingen –  Nike wies in seiner Golfsparte in den vergangene drei Jahren Umsatzrückgänge auf.
    foto: apa/afp/jim watson

    Immer weniger Menschen wollen den Golfschläger schwingen – Nike wies in seiner Golfsparte in den vergangene drei Jahren Umsatzrückgänge auf.

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