Wie Reality-Star Kim Kardashian Millionen mit Apps verdient

4. August 2016, 10:58
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"Kim Kardashian: Hollywood" ist die derzeit erfolgreichste Promi-Spiele-App

Kim Kardashian gehört zu jenen Promis, von denen manche Personen gerne behaupten sie nicht zu kennen. Denn sonst könnte man in Verdacht geraten, Klatschmagazine und -Websites zu konsumieren. Die 35-jährige US-Amerikanerin wurde mit der Reality-TV-Sendung "Keeping Up with the Kardashians" bekannt, die sich um ihre gesamte Familie dreht. Für Aufregung sorgte einst ein Sexvideo, ihre üppige Kehrseite schafft es immer wieder in die Boulevardmedien, ebenso wie Szenen ihrer Ehe mit Sänger Kanye West. Kim K, wie sie auch genannt wird, rührt aber auch in der digitalen Welt ordentlich um: sie gehört zu den größten Social-Media-Stars und verdient Millionen mit ihren Apps.

"Kim Kardashian: Hollywood"

In den sozialen Medien gehört Kim Kardashian – eigentlich Kim Kardashian West – zu den erfolgreichsten Promis. Auf Instagram hat sie 78,9 Millionen Abonnenten, auf Twitter folgen ihr 47,1 Millionen Nutzer und ihre Facebook-Seite hat fast 29 Millionen Fans. Auf ihrer Website bietet sie exklusive Inhalte wie Videos, Lives-Streams und eine Art Tagebuch an – um 2,99 Dollar im Monat. Ihre Selfies hat sie 2015 auch in Buchform publiziert. Für gesponserte Tweets soll sie 10.000 Dollar erhalten. Doch das digitale Imperium der 35-Jährigen ist noch weitläufiger, mit ihren Apps verdient sie Millionen.

"Erschaffe deinen eigenen Promi und komm ganz groß raus". So wird das mobile Game "Kim Kardashian: Hollywood" beworben. Nutzer müssen einen virtuellen Star kreieren – ihn stylen, auf Partys schicken, eine Karriere als Schauspieler, Model, Designer oder ähnliches aufbauen und andere Promis "daten und verlassen". Kardashian ist nach eigenen Angaben im Gegensatz zu vielen anderen Start mit eigenen Apps in die Entwicklung des Spiels persönlich involviert – etwa wie die Figuren aussehen und welche Styles sie tragen.

2014 veröffentlicht wurde es bislang über 45 Millionen Mal heruntergeladen und ist damit laut "Süddeutscher Zeitung" die erfolgreichste Promi-Spiele-App. Kardashian stieg erst nach Veröffentlichung des Spiels offiziell ein, was der App erst zum Durchbruch verhalf. Über 30.000 Jahre haben Spieler inzwischen in der App verbracht.

Teure In-App-Käufe

Wie viele mobile Games ist auch "Kim Kardashian: Hollywood" grundsätzlich kostenlos. Über In-App-Käufe können Spieler Makeup und Kleidung für ihren virtuellen Star erwerben. Je nach Pack kostet das zwischen 3,99 und 99,99 Euro. Laut dem Entwickler der App, Glu Mobile, geben fünf Prozent der Spieler Geld dafür aus. 2015 hat das Spiel 30 Prozent des Jahresumsatzes von Glu Mobile beigesteuert.

Neben "Hollywood" gibt es noch weitere Apps von Kim Kardashian: Eine News-App und die kostenpflichtigen App "Kimoji", mit der Nutzer Emojis und animierte Gifs von Kim Kardashian, ihrem Ehemann und ihren Kinder North und West verschicken können. Zusätzlich lassen sich auch hier weitere Inhalte hinzukaufen. Von den "Kimojis" vertreibt Kardashian auch eine eigene Merchandising-Linie. Laut "Forbes" verdient die Amerikanerin 51 Millionen Dollar im Jahr. Alleine die "Hollywood"-App steuert demnach 40 Prozent. (red, 4.8.2016)

Links

Website von Kim Kardashian

"Süddeutscher Zeitung"

"Kim Kardashian: Hollywood" für iOS und Android

  • Kim Kardashian West und Ehemanm Kanye West
    foto: apa/afp/timothy a. clary

    Kim Kardashian West und Ehemanm Kanye West

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