Confed Cup soll es nach 2017 nicht mehr geben

3. August 2016, 11:34
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Laut Bayern-Vorstand Rummenigge "inzwischen ein Wettbewerb ohne Wert"

New York – Der Confederations Cup könnte 2017 zum letzten Mal ausgetragen werden. Das deutete Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge im Rahmen der US-Reise des deutschen Fußball-Meisters in New York an. "Meiner Kenntnis nach wird der Confederations Cup 2017 in Russland letztmals veranstaltet und danach wahrscheinlich abgeschafft", sagte der 60-jährige Deutsche.

Das Turnier wird vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 als sogenannter Probelauf für die im Jahr darauf stattfindende WM in Russland ausgetragen. Geht es nach Rummenigge, wird die als Weltmeister startberechtigte DFB-Auswahl dabei nicht in Bestbesetzung antreten. Er hofft darauf, dass Teamchef Joachim Löw Rücksicht auf die Vereine und hochbelastete Teamspieler nimmt. "Ich hoffe, dass wir da eine Balance erreichen. Man wird ein Gespräch mit dem DFB und speziell mit Joachim Löw führen müssen", erklärte der Bayern-Chef.

Der als Vorsitzender der European Club Association (ECA) gut vernetzte Rummenigge kritisiert seit Jahren vehement die Belastungen der Topspieler insbesondere durch Turniere und Länderspiele. "Speziell die internationalen Verbände bereiten mir Sorge. Sie pumpen ihre Wettbewerbe immer weiter auf. Es gibt WM- und EM-Turniere, es kommt der UEFA Nations Cup, es gibt den Confederations Cup. Die Spieler können nicht mehr durchschnaufen. Ich appelliere an FIFA und UEFA: Es ist der Zeitpunkt gekommen für weniger Politik und mehr Fußball."

Sollte es den Confed Cup in Zukunft nicht mehr geben, hätte das laut Rummenigge keine großen negativen Auswirkungen. "Es ist inzwischen ein Wettbewerb ohne Wert", schilderte der Bayern-Boss seine Sicht. (APA, 3.8.2016)

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