Wrabetz’ und Grasls chancenlose Konkurrenten

2. August 2016, 15:10
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Sechs Bewerber neben Alexander Wrabetz und Richard Grasl

Wien – "Ö1 für junge Hörer, pädagogisch, wertvolles Kinderprogramm, weniger Parteipolitik." So fasst David Küblböck, Tontechniker und Inhaber des Wiener Bar-Shop-Tonstudios Supersense seine Bewerbung für den Posten des ORF-Generaldirektors zusammen. Zusammen mit fünf weiteren Kandidaten schrieb er dem Stiftungsrat ein Konzept, wie er den ORF führen möchte: "Man muss sich viel mehr trauen."

Als Spaßbewerbung sieht er das nicht, ebensowenig wie Günter Ofner. Der Grünen-Mitbegründer wünscht sich im ORF "tiefgreifende Reformen", etwa eine Gehaltskürzung in der Chefetage. Youtuber Georg Anton will das Feld nicht "kampflos den auserwählten Kandidaten überlassen". Michael Günter Auguri arbeitete bisher unter anderem als Immobilien-Kaufmann und Kellner, will "den ORF zum Hollywood Europas zu machen". Anwalt Adrian Eugen Hollaender ist Sohn des ehemaligen Staatsoperndirektors und wurde als Krone-Kolumnist bekannt. Karl Maihoroff ist deutscher Musiker und Künstler. (prie, APA, 2.8.2016)

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