Mourinho plant ohne Schweinsteiger

2. August 2016, 08:02
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Deutscher Weltmeister darf offenbar nur noch mit Reserve-Team trainieren

Manchester – Bastian Schweinsteiger steht bei Manchester United offenbar vor dem Abschied. Ausgerechnet an seinem 32. Geburtstag ist der deutsche Ex-Fußball-Teamspieler von Trainer Jose Mourinho zur Reserve-Mannschaft abgeschoben worden. Wie britische Medien am Montag übereinstimmend berichteten, musste der Weltmeister seinen Spind bei den Profis räumen und in die Umkleidekabine der Reserve umziehen.

Schweinsteiger soll ab sofort mit dem Nachwuchs trainieren. Die offensichtliche Degradierung dürfte ein weiteres Indiz dafür sein, dass Mourinho nicht mehr mit dem Mittelfeldspieler plant. Eigentlich läuft Schweinsteigers Vertrag in Manchester noch zwei Jahre. Doch schon am Samstag hatte es deutliche Anzeichen für eine vorzeitige Trennung gegeben. Im Testspiel gegen Galatasaray hatte Mourinho auf fünf Profis verzichtet, darunter auf Schweinsteiger. Nach der Partie gab der Trainer dem vereinseigenen Sender MUTV ein Interview. Angesprochen auf die Einsatzzeiten seiner Spieler sagte Mourinho: "Spieler, mit denen ich nicht plane, setze ich nicht eine Minute ein. Und ich behalte sie auch nicht im Kader."

Interesse aus Italien

Die britische Presse spekuliert deshalb über Schweinsteigers Abschied. Die "Daily Mail" sieht in dem Weltmeister einen "Ausgestoßenen" und berichtet über ein angebliches Interesse des AC Milan. Auch Stadtrivale Inter soll demnach an Schweinsteiger interessiert sein.

In der vergangenen Saison stand Schweinsteiger unter Mourinhos Vorgänger Louis van Gaal 21 Mal in der Start-Elf von Manchester United und wurde zehnmal eingewechselt. Dabei erzielte er ein Tor. Immer wieder hatte der Deutsche mit einer Knieverletzung zu kämpfen.

Die Konkurrenz im Mittelfeld von Manchester United ist ohnehin schon groß. Mit Frankreichs Nationalspieler Paul Pogba dürfte zudem die nächste Topverpflichtung fürs Zentrum unmittelbar bevorstehen. (APA, 2.8.2016)

  • Muss sich der Konkurrenz in Manchester beugen: Bastian Schweinsteiger.
    foto: apa/scarff

    Muss sich der Konkurrenz in Manchester beugen: Bastian Schweinsteiger.

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