Trump: Be afraid

Einserkastl1. August 2016, 17:19
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Mit jedem Tag wird klarer, dass wir uns fürchten müssen, wenn dieser Mann US-Präsident wird

Viele hierzulande kriegen gar nicht mit, was in den USA an täglichem Donald-Trump-Wahnsinn abgeht. Mit jedem Tag wird klarer, dass wir uns in Europa sehr, sehr fürchten müssen, wenn dieser Mann US-Präsident wird.

Dass sich der Ghostwriter seines seinerzeitigen Supersellers The Art of the Deal überwunden und Trump als den megalomanen Nichtswisser (und nebenbei: fragwürdigen Businessman) enthüllt hat, ist eine Facette. Mehr Aufmerksamkeit erhalten jetzt seine Rüpeleien gegen die Eltern eines im Irak gefallenen US-Soldaten pakistanischer Abstammung.

Die wirklichen Schauer laufen einem aber über den Rücken, wenn man Trumps Mischung aus Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit in seinen außenpolitischen Äußerungen mitbekommt.

Nato-Garantien für bedrohte Mitglieder? Nur wenn sie zahlen. Praktisch eine Einladung an Putin, sich die Baltenstaaten zu holen. Und: Er wird schon nicht in die Ukraine einmarschieren ... oh, er hat das doch getan? Trump: "Okay, na gut, er ist auf gewisse Weise dort. Aber ich bin nicht dort."

Offenbar hat er nicht vor, als Präsident besonders "dort" zu sein. In einem anderen Interview sagte er, Innen- und Außenpolitik werde eher der Vizepräsident machen. Und wer sich wirklich fürchten will, der lese "Five reasons why Trump will win", von Michael Moore, dem linken Dokufilmer (michaelmoore.com). (Hans Rauscher, 1.8.2016)

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