Van der Bellen auf der Alm, Hofer auf dem Kirtag

1. August 2016, 17:04
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Direktmarketing für den grünen Kandidaten, freiheitlicher Auftakt am 10. September

Wien – In den kommenden Tagen begibt sich Alexander Van der Bellen auf eine Höhenwanderung ins heimatliche Kaunertal, die ihn mit seiner Frau von der Aifner-Alm zur Falkauns-Alm führen wird – um Kraft zu tanken für den anstehenden Wahlkampf. Die Intensivphase dieses Wahlkampfes soll Ende August starten, dann werden auch die ersten Plakate affichiert werden. Fotografiert wurde Van der Bellen schon, noch fehlen allerdings die Botschaften und die Slogans. An diesen arbeitet das Team um Wahlkampfleiter Lothar Lockl und Kampagnenleiter Martin Radjaby noch.

Die Spendenkampagne sei bereits sehr erfolgreich angelaufen, 500.000 Euro seien bereits hereingekommen, darunter auch eine Großspende des Industriellen Hans Peter Haselsteiner, der 100.000 Euro überwies. Mit der Aktion "Jetzt ein Plakat spenden" als Teil einer großangelegten Mitmachkampagne versucht das Team von Van der Bellen diesmal auch in die ländlichen Gemeinden vorzudringen und dort die Sichtbarkeit des Wahlkampfes zu erhöhen.

Aufbauend auf den Kontakten aus der ersten Stichwahl soll eine noch breitere "Bürgerbewegung" auf die Beine gestellt werden. Mehr als 5.600 Leute haben sich bereits dem Personenkomitee von Van der Bellen angeschlossen, mit einem Direktmarketing soll dieser Kreis dazu motiviert werden, selbst Initiative zu ergreifen.

Fanderbellen-Shop

Da geht es auch darum, die Wahlkampfstände quer durch Österreich zu betreuen und Werbematerial unter die Leute zu bringen. Utensilien gibt es im "Fanderbellen"-Shop, wo neben T-Shirts mit Aufdrucken wie "Professor Präsident" oder "Geh ma's an", Baumwolltaschen "Fan der Bellen" auch Buttons und Sticker für das Auto erhältlich sind.

Bei der FPÖ läuft der Wahlkampf derzeit noch auf Sparflamme. Die Auftaktveranstaltung ist für den 10. September geplant, nach jetzigem Stand soll sie in Wels stattfinden. Bis dahin wird der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer Zeltfeste und Kirtage besuchen, ist aber noch nicht durchgetaktet. "Wir wollen die Leute nicht überfordern", sagt sein Mitarbeiter Martin Glier. Die Intensivphase des Wahlkampfes soll auf die letzten fünf Wochen vor dem Wahltermin am 2. Oktober beschränkt bleiben, dann erst wird die großangelegte Plakataktion quer durch Österreich anlaufen.

Bis dahin wird das blaue Kampagnenteam vor allem virtuell tätig sein, der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt dabei auf den drei Facebook-Accounts, die die FPÖ, Parteichef Heinz-Christian Strache und der Kandidat selbst betreiben. Mit mehr als 700.000 Kontakten lässt sich die freiheitliche Anhängerschaft gut über das Internet erreichen. (Michael Völker, 2.8.2016)

  • Am 2. Oktober treten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer – schon wieder – gegeneinander an.
    foto: apa/schlager

    Am 2. Oktober treten Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer – schon wieder – gegeneinander an.

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