Hintertür: Wie man weiterhin gratis Windows 10 beziehen kann

31. Juli 2016, 13:27
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Microsoft lässt Nutzer, die "unterstützende Technologien" wie Text-zu-Sprache benötigen, weiterhin frei upgraden

Offiziell ist die Möglichkeit, das kostenfreie Upgrade auf Windows 10 zu beziehen, mittlerweile geschlossen worden. Nun müssen Nutzer für die Vollversion von Windows 10 Home bis zu 135 Euro hinlegen. Allerdings gibt es nach wie vor eine Hintertür, wie Ghacks.com berichtet. So lässt Microsoft jene Nutzer, die "unterstützende Technologien" (Assistive Technologies) einsetzen, weiterhin kostenlos upgraden.

Microsoft bestätigt Hintertür

Dabei handelt es sich um Funktionen, die Personen mit eingeschränktem Seh- und Hörvermögen helfen, etwa Text-zu-Sprache oder eine Bildschirmlupe. Wer diese Dienste aktiviert, erhält weiterhin die Möglichkeit, upzugraden. Microsoft bewirbt dies auch offiziell auf einer Webseite. Laut Golem wird beim Upgrade dann nur abgefragt, ob Personen die Funktionen tatsächlich nutzen.

Spekulationen über Fristverlängerung

Tatsächlich wird Microsoft wohl davon ausgehen, dass jeder Nutzer, der Windows 10 will, das Gratis-Update bereits abgerufen hat. Es gab schon bisher Spekulationen, dass Microsoft ein kostenfreies Upgrade länger bereitstellen will. Nun ist dies offenbar nur über eine Hintertür möglich. (red, 31.7.2016)

  • Microsoft lässt upgrade-willigen Nutzern eine Hintertür offen
    foto: ap/drew

    Microsoft lässt upgrade-willigen Nutzern eine Hintertür offen

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