Mit Irisscanner und 5,7-Zoll-Display: Samsung stellt Galaxy Note 7 vor

2. August 2016, 17:00
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Neues Android-Smartphone mit starker Ausstattung

Samsung traut sich wieder. Nachdem man vergangenes Jahr das Smartphone Note 5 nicht auf den europäischen Markt brachte (die Nummer 6 wurde zur Angleichung an die Galaxy S-Reihe übersprungen), hat man nun keine Scheu mehr, das Note 7 mit 5,7-Zoll-Display auch hierzulande anzubieten. Dabei verlässt sich Samsung auf Bewährtes. Das Design wurde vom aktuellen Samsung-Flaggschiff Galaxy S7 übernommen, auch kommen der gleiche Chip und Kamera zum Einsatz. Man will an den Verkaufserfolg des S7 anschließen.

Offiziell wurde das Handy am Dienstag vorgestellt, der WebStandard konnte bereits vorab einen Blick auf das Gerät werfen.

Der Unterschied: Display und Stift

Das Note 7 unterscheidet sich vom S7 hauptsächlich durch sein größeres Display und die Möglichkeit, das Handy auch mit einem Eingabestift zu bedienen. Dieser wird von Samsung S-Pen genannt und kommt mit speziellen Apps daher. Diese ermöglichen es etwa GIFs aus Videos einfach zu erstellen oder Wörter zu markieren und übersetzen zu lassen sowie handschriftliche Notizen zu speichern.

foto: derstandard.at/sum
Die Abmessungen des Note 7: 153,5 x 73,9 x 7,9 mm. Das Gewicht beträgt 168 Gramm.
foto: derstandard.at/sum
Schnelle Notizen am Note 7.

Der Stift wie auch das Note 7 sind wasserdicht – so kann es auch unter Wasser genutzt werden. Man kann also das Handy getrost in die Badewanne mitnehmen. Bei der Benutzung unter Wasser im Aquarium zeigten sich tatsächlich keine Probleme.

foto: derstandard.at/sum
Note 7 in einem Aquarium. Es ist nach IP68 zertifiziert und muss somit bis zu einer halben Stunde in einer Wassertiefe von 1,5 Metern überstehen.

Ruckzuck entsperrt

Für Nerds ist zweifelsfrei der Irisscanner das Highlight, mit dem das Handy entsperrt werden kann – neben den bekannten Pin-Codes oder mittels Fingerabdruck. Der Scanner ist schnell eingerichtet, funktioniert auch mit Brille und lässt sich, wie ein WebStandard-Test zeigte, nicht durch ein Foto von den Augen manipulieren.

Das Handy mittels Iris zu entsperren funktioniert ruckzuck. Allerdings muss man für die Funktion das Display berühren, somit ist das Entsperren des Handys mittels Fingerprint eigentlich immer schneller. Es bleibt also die Frage, warum man das Note 7 mit den Augen entsperren soll.

foto: derstandard.at/sum
So wird der Irisscanner eingerichtet.

Flotte Rechenpower

Das Handy glänzt vor allem durch Display, Kamera und seine Rechenkraft. Der Super-Amoled-Bildschirm bietet Quad-HD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) und punktet mit sehr kräftigen Farben und guten Kontrasten. Das Note 7 ist mit einem 64-Bit-Prozessor (Exynos 8890) ausgestattet, der vier flotte Kerne bietet, die mit maximal 2,3 GHz getaktet sind, sowie vier langsame (1,6 GHz) für weniger anspruchsvolle Aufgaben. Weitere technische Daten: Das Gerät verfügt über 64 GB internen Speicher und vier GB RAM. Der Speicher kann auf bis zu 256 GB mittels MicroSD-Karte erweitert werden.

Gute Kamera

Auch die Kamera lässt kaum Wünsche offen. Sie liefert, auch bei mauen Lichtverhältnissen, hervorragende Bilder und ist extrem schnell. Samsung setzt dafür auf einen 12-Megapixel-Sensor (Sony IMX260), der mit größeren Pixeln (1.4 µm) und einer Blende von f/1.7 deutlich mehr Licht einfangen kann.

foto: derstandard.at/sum
Das Note 7 von vorne,
foto: derstandard.at/sum
seitlich und
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von hinten.

Der starke Akku des Galaxy Note7 ist fest verbaut und hat eine Kapazität von 3500 mAh. Zusätzlich verfügt das Smartphone über einen USB-Typ-C-Anschluss. Gefunkt kann mit LTE CAT 9 und 902.11 ac-WLAN werden. Als Betriebssystem kommt Android 6.0.1 "Marshmallow", ergänzt durch Samsungs Benutzeroberfläche Touchwiz, zum Einsatz. Wie bei allen aktuellen Samsung-Geräten wurde auch das Note 7 mit Apps von Microsoft und Google bestückt.

In Österreich kommt das Note voraussichtlich Anfang September in den Farben schwarz, hellblau und silber in den Handel. Der Preis steht noch nicht fest. Mobilfunker A1 hat angekündigt, das Gerät ab 2. September zu führen und bietet Interessenten bereits eine "Vorregistrierung" an. Auch "3" und T-Mobile bieten einen solchen Service. (Markus Sulzbacher, 2.8.2016)

Hinweis im Sinn der redaktionellen Leitlinien: Die Reise zur Präsentation des Note 7 nach London erfolgte auf Einladung von Samsung.

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3

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