Wiesberger verpasst Cut bei PGA-Championship

30. Juli 2016, 18:10
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Um vier Schläge – Zum dritten Mal in Folge vorzeitiges Major-Aus – Automatische Major-Qualifikation vorerst weg

Springfield (New Jersey) – Bernd Wiesberger hat zum dritten Mal in Folge bei einem Major den Cut verpasst. Der Burgenländer verbesserte sich in der zweiten Runde beim US-PGA-Championship in New Jersey nach schwachem Auftakt zwar auf eine 71, am Ende fehlten ihm aber vier Schläge für ein Weiterkommen. Damit endet für Wiesberger vorerst auch die automatische Teilnahme an den Golf-Grand-Slam-Turnieren.

"Ich habe kein wirklich gutes Golf gespielt, aber um vier Schläge weniger als gestern gebraucht. Manchmal ist das schon ein eigenartiger Sport", wunderte sich Wiesberger auf Twitter. "Ich werde jetzt ein paar freie Tage nehmen und dann zu Beginn der Woche zu den Olympischen Spielen reisen", wandte Wiesberger schnell den Blick voraus. Der Weltranglisten-55. ist nach zahlreichen Absagen trotz verpatzter Olympia-Generalprobe nicht völlig chancenlos auf eine Medaille.

Der US-Amerikaner Jimmy Walker verteidigte bei der 98. PGA-Championship mit einer 66 seine Führung, muss sich diese jedoch mit seinem Landsmann Robert Streb teilen, der eine tolle 63er-Runde spielte und somit das beste Tagesergebnis aufwies. Streb ist erst der insgesamt 28. Spieler bei Majors, dem dieser bisher niedrigste Score bei einem der vier großen Turniere gelungen ist. Der australische Titelverteidiger und Weltranglisten-Leader Jason Day ist mit zwei Schlägen Rückstand auf das US-Duo Dritter.

Neben Wiesberger verpassten unter anderen der Nordire Rory McIlroy sowie Dustin Johnson aus den USA den Cut. US-Open-Champion Johnson hatte bei den vergangenen 25 Majors jeweils das Wochenende erreicht und war damit so erfolgreich wie kein anderer aktueller Golfer. (APA, 30.7.2016)

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