Die Perseiden kehren wieder: Zahlreiche Sternschnuppen zur Monatsmitte

31. Juli 2016, 17:02
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Sternschnuppen-Maximum um den 12. August nach Mitternacht

Die Dauer der lichten Tage sinkt vom 1. mit 15 Stunden bis 31. auf 13 Stunden 26 Minuten. Die Dämmerungsdauer ab Sonnenuntergang bis zur fast vollen Nacht sinkt von 1 Stunde 24 bis 1 Stunde 12 Minuten am 31. Die Sonne als Wandelgestirn im Tierkreis steht am 22. um 18.38h am Anfang des Tierkreiszeichens Jungfrau.

Der Mond zeigt sich am 1. früh als zarte Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung im ONO. Am 4. haben wir Neumond und die feine Neulichtsichel zeigt sich am 4. tief in der Abenddämmerung nahe W. Am 5. und 6. steht der Mond bei Jupiter und erreicht am 10. sein Erstes Viertel in der Waage. Am 11. finden wir ihn bei Mars und am 12. bei Saturn und auch am 15. steht er nahe Saturn. Vollmond haben wir am 18. im Steinbock und am 25. tritt das Letzte Viertel im Stier ein.

Merkur ist unsichtbar, Venus zeigt sich tief in der Abenddämmerung zwischen WNW und W und wechselt vom Löwen in die Jungfrau. Mars finden wir abends niedrig im SSW, er zieht von der Waage durch den Skorpion und Schlangenträger und wieder in den Skorpion. Jupiter können wir bis 21. tief in der Abenddämmerung im W in Löwe und Jungfrau sehen. Saturn im Schlangenträger steht abends nahe SSW.

In der ersten Monatshälfte können wieder viele Sternschnuppen beobachtet werden, mit einem Maximum um den 12. August nach Mitternacht. Sie gehören zu den Perseiden, die von den Überresten des Kometen 109P/Swift-Tuttle stammen.

Unsere Sternkarte zeigt den Sternbilderhimmel am 1. um 22.13h und am 31. um 20.15h. Die kleinen Kreise bezeichnen Mars und Saturn und der strichlierte Kreisbogen deutet den Milchstraßenzug an. Hoch im SO finden wir das Große Norddreieck und nahe W den Bootes oder Bärenhüter. Jetzt können wir unter klaren, dunklen Abenden die Milchstraße durchmustern – am besten mit dem Fernglas. Zwischen Schütze und Skorpion stehen hellere Wolken, dort liegt die Mitte der flachen und uns darum als schmales Band erscheinenden Scheibe; auch im Schwan gibt es eine hellere Wolke. Dann zieht sie durch die Kassiopeia.

Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg, Wien 23, nahe Wotruba-Kirche: Besuch gratis. Weitere Informationen unter Tel.01-889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke, 31.7.2016)

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    grafik: urania star/standard
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