WHO-Chefin: "Zika-Gefahr bei Olympia gering"

29. Juli 2016, 13:10
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Laut WHO-Generaldirektorin Margaret Chang ist die Gefahr einer Zika-Infektion bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gering

WHO-Generaldirektorin Margaret Chan wird selbst die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro besuchen, womit sie auch die nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation im brasilianischen Winter geringe Ansteckungsgefahr mit dem Zika-Virus signalisieren will. Verharmlosen wollte sie das Thema aber auch nicht. Etliche Sportler hatten ihren Trip abgesagt und das mit Angst vor dem Virus begründet.

"Das Risiko der Ansteckung mit dem Zika-Virus ist für jeden Einzelnen gering und zu managen", sagte Chan in Peking. Die Chinesin setzt dafür aber gewisse Vorsorgemaßnahmen voraus: "Das gilt, solange man geeignete Schutzmaßnahmen wie die Verwendung von Moskito-Abwehrmittel ergreift und sich mit entsprechender Kleidung vor Moskito-Bissen schützt."

Chan rief Olympia-Besucher auch dazu auf, bei sexuellen Kontakten Kondome zu benutzen. "Wir wissen mittlerweile, dass nicht nur Männer ihre Sexpartner mit dem Virus anstecken können, sondern auch eine Frau einen Mann. Es kann also in beide Richtungen gehen." Sie und andere WHO-Offizielle würden in den nächsten Wochen nach Rio de Janeiro reisen, auch um den Virus besser verstehen zu lernen. (APA,29.7.2016)

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