"Guten Morgen Österreich": Der Rat des Körpersprechers

28. Juli 2016, 15:53
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Konzentratiion fiel schwer, hinter Stefan Verra und Sabine Amhof krümmte sich eine Gestalt auf dem Boden

Am frühen Morgen fernsehen ist nicht jedermanns Sache. Lässt man sich aber von "Guten Morgen Österreich" auf ORF 2 verführen, erlebt man Überraschungen. Lienz wurde am Mittwoch besucht und "Körpersprecher" Stefan Verra begrüßt.

Er erklärte die Welt anhand einfacher, nicht ganz überraschender Regeln. So soll man zum Beispiel beim Grüßen die Augenbrauen heben. Grüßen mit entspannten Augenbrauen kommt nämlich nicht so freundlich. Ungemein wichtig sei es auch zu wissen, zu welchem Zweck man den Körper sprechen lässt. Tatsächlich ließen einen die Tipps von Herrn Verra etwas ratlos zurück.

Es ist nämlich so, dass man eine gerade Haltung einnehmen soll, will man kompetent wirken. Und will man kommunikativ und sympathisch wirken, empfiehlt sich die "weichere Körpersprache". Nun rätseln jene, die kompetent, kommunikativ und sympathisch erscheinen wollen, wie man zuckend von Salzsäule zu Gummimensch wechselnd nicht gestört aussehen soll. Doch Verra weiß, wovon er redet. Man muss ihm nur zuhören. Und sich konzentrieren! Tatsächlich fiel aber gerade das schwer. Hinter Verra und Moderatorin Sabine Amhof krümmte sich nämlich eine Gestalt auf dem Boden. Es schien jemand gestürzt zu sein.

Ruhig traten andere hinzu. Richtig schlimm konnte es nicht sein, denn alle wirkten gelassen. Ganz langsam bildete sich ein Körperhaufen, und man begriff trotz der frühen Stunde, dass es sich um Akrobaten und keine Verletzten handelte. Reichlich abgelenkt kehrte man zu Verra zurück, der, während hinter ihm ein Turm zu Babel aus Menschen wuchs, riet, man solle mehr lächeln. Außerdem gut zu wissen: Fäuste gelten weltweit als unfreundlich. (Colette M. Schmidt, 28.7.2016)

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