Genug von Pokémon-Spielern: Mann schlug auf parkendes Auto ein

28. Juli 2016, 10:18
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Seit Beginn des Hypes immer wieder Spieler vor seinem Haus

Die Suche nach virtuellen Pokémon vor seinem Haus hat einen Mann in der Oberpfalz in Deutschland zu rabiaten Mitteln greifen lassen. Der Mann schlug mit einem Holzstock auf ein parkendes Auto ein, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Schaden wurde mit 500 Euro beziffert.

Spieler vor dem Haus

Nach Angaben des Mannes treffen sich seit Beginn des Hypes um das Online-Spiel "Pokémon Go" Tag und Nacht Spieler mit laufendem Automotor und lauter Musik vor seinem Haus. Offensichtlich tauchen die fiktiven Monster dort oft auf.

Polizeibehörden mehrerer Länder haben Spieler mehrfach ermahnt, keine Privatgrundstücke zu betreten und im Straßenverkehr achtsam zu sein. Dennoch kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Zuletzt warnte sogar der Betreiber des zerstörten Kernkraftwerks in Fukushima, dass Spieler das Gelände nicht betreten sollten.

5.000 Euro Schaden durch Pokémon-Graffiti

Auch in Wien kommt es immer wieder zu tumultartigen Szenen, wenn sich Spielermassen in Bewegung setzen weil ein seltenes Pokémon aufgetaucht ist. Besonders viele Spieler sind im Wiener Stadtpark anzutreffen. Dort hat ein Unbekannter vor Kurzem das Johann-Strauß-Denkmal mit einem Pokémon-Graffiti bemalt. Der Schaden wird auf 5.000 Euro geschützt. (APA, red, 28.7.2016)

  • "Pokémon Go" gefällt nicht jedem.
    foto: reuters/jose cabezas

    "Pokémon Go" gefällt nicht jedem.

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