Mindestens 58 Tote bei Überschwemmungen in Nepal

27. Juli 2016, 14:23
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Lage mehr als ein Jahr nach schwerem Erdbeben besonders prekär

Kathmandu – Bei landesweiten Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Nepal mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen. Rund 20 weitere Menschen galten am Mittwoch noch als vermisst, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Die Armee sei zur Evakuierung zahlreicher überfluteter Dörfer entsandt worden.

Heftiger Monsunregen hatte Bäche und Flüsse im ganzen Land über die Ufer treten lassen. Vom Militär veröffentlichte Aufnahmen zeigen, wie Dorfbewohner auf Dächern verzweifelt auf ihre Rettung warten. Währenddessen stieg das Wasser weiter.

In Nepal und dem benachbarten Indien sorgt der Monsun jedes Jahr für Überschwemmungen und Erdrutsche, denen zahlreiche Menschen zum Opfer fallen. In dem armen Himalayastaat ist die Lage in diesem Jahr jedoch besonders verzweifelt, da viele Menschen nach dem schweren Erdbeben vor mehr als einem Jahr immer noch in Zelten oder provisorischen Hütten leben. (APA, 27.7.2016)

  • Überschwemmungen in Nawalparasi, etwa 200 Kilometer südwestlich von Kathmandu.
    foto: afp

    Überschwemmungen in Nawalparasi, etwa 200 Kilometer südwestlich von Kathmandu.

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