Telefonica Deutschland verbucht ersten Gewinn seit Fusion mit E-Plus

27. Juli 2016, 12:26
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Unter dem Strich ein Gewinn im zweiten Quartal von 252 Mio. Euro

Der Telekomkonzern Telefonica Deutschland (O2) hat dank eines Sonderertrags aus dem Verkauf von Mobilfunkmasten den ersten Gewinn seit der milliardenschweren E-Plus-Übernahme eingefahren. Unter dem Strich verdiente der nach der Anzahl der SIM-Karten größte deutsche Mobilfunker im zweiten Quartal 252 Mio. Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 68 Millionen angefallen war.

Mobilfunkmasten überflüssig

Nach dem Zusammenlegen der Netze von O2 und E-Plus waren manche Mobilfunkmasten überflüssig geworden und konnten verkauft werden. Auch beim operativen Ergebnis macht das TecDax-Schwergewicht dank Kostensenkungen infolge der Fusion weiter Fortschritte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Oibda) kletterte um 1,2 Prozent auf 459 Mio. Euro. Das war mehr als im Schnitt von Analysten erwartet.

Druck

Beim Umsatz steht das Unternehmen dagegen weiter unter Druck. Der harte Wettbewerb auf dem deutschen Markt drückt nach wie vor auf die Preise, der Umsatz mit Mobilfunkdienstleistungen sank im Jahresvergleich um 1,7 Prozent. Im Gesamtjahr rechnet das Management um Chef Thorsten Dirks nun nicht mehr damit, den Mobilfunkserviceumsatz stabil halten zu können. Weil zudem die Nachfrage nach Smartphones und Tablets schwächelt, ging der Umsatz insgesamt um 5,9 Prozent auf 1,83 Mrd. Euro zurück

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