Den Österreichern wird nur selten fad

27. Juli 2016, 10:43
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Imas-Studie: Nur drei Prozent klagen sehr häufig über Langeweile, die am ehesten beim Alleinsein eintritt

Linz – "Mir is fad" – dieser Satz kommt eigentlich nur drei Prozent der Österreicher sehr häufig und neun Prozent häufig über die Lippen. Der Großteil der Bevölkerung (83 Prozent) weiß mit seiner Zeit sehr wohl etwas anzufangen, das ergab eine Studie des Linzer Meinungsforschungsinstitut Imas. Fünf Prozent machten keine Angaben. Am ehesten langweilig wird den Befragten, wenn sie alleine sind.

Von 1.058 Österreichern über 16 Jahre wollten die Interviewer wissen, in welchen Situationen konkret sie mehr oder weniger sinnlos herumsitzen: Wenn man keine Beschäftigung hat (neun Prozent), keinen Ansprechpartner (acht Prozent) oder aber im Wartezimmer des Arztes (fünf Prozent) waren die meist genannten Antworten.

Menschen über 60 Jahre fadisieren sich eher bei Schlechtwetter, jüngere (unter 35 Jahre) hingegen vor allem bei Vorlesungen und Vorträgen. Und je gebildeter die Person, desto seltener kommt bei dieser Langeweile auf, so die Erhebung. Keine Unterschiede hingegen gibt es bei den Geschlechtern.

  • Im Wartezimmer des Arztes wird fünf Prozent der Befragten fad.
    foto: ap/martin meissner

    Im Wartezimmer des Arztes wird fünf Prozent der Befragten fad.

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