Deutsche-Börse-Aktionäre geben Grünes Licht für LSE-Fusion

26. Juli 2016, 18:01
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Zustimmung der Aufsichtsbehörden und der EU-Kommission noch ausständig

Frankfurt/London – Die Deutsche Börse hat beim anvisierten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) eine wichtige Hürde genommen. Nach den LSE-Aktionären gaben nun auch die Eigentümer des Dax-Konzerns Grünes Licht für die gut 25 Milliarden Euro schwere Verschmelzung.

Im Rahmen des Fusionsangebots seien bis 17 Uhr 60,35 Prozent der Deutsche-Börse-Aktien angedient worden, teilten die Frankfurter am Dienstagabend mit. Sie übersprangen die Hürde von 60 Prozent, die für einen Fortgang der Fusion nötig war, somit kurz vor dem Ablauf der Annahmefrist um Mitternacht.

Um sich die Zustimmung ihrer Aktionäre zu sichern, hatte die Deutsche Börse die Mindestannahmequote vor zwei Wochen um 15 Prozentpunkte gesenkt. So wollte sie sicherstellen, dass auch Indexfonds von großen Anbietern wie Blackrock ihre Papiere andienen. Viele Fonds, die den deutschen Leitindex Dax abbilden, können ihre Aktien bei Übernahmeangeboten erst andienen, wenn die Schwelle von 50 Prozent überschritten ist.

Die LSE-Aktionäre hatten bereits Anfang des Monats grünes Licht für die Fusion gegeben. Die größte verbliebene Hürde für den Zusammenschluss ist die Zustimmung der Aufsichtsbehörden – allen voran der hessischen Börsenaufsicht und der EU-Kommission. (APA/Reuters, 26.7.2016)

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