Dutzende Häuser in Kalifornien durch Waldbrände zerstört

26. Juli 2016, 09:39
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Feuer schlugen schon tausende Menschen in die Flucht

Los Angeles – Im dürregeplagten Kalifornien kämpfen vorerst weiterhin Tausende Feuerwehrleute gleich an mehreren Stellen gegen Waldbrände an. Die seit Tagen tobenden Flammen haben ganze Landstriche verkohlt, Dutzende Häuser zerstört und Tausende Menschen in die Flucht geschlagen.

Das "Sand Fire" im hügeligen Hinterland um Santa Clarita, nördlich von Los Angeles, hat eine Fläche von mehr als 13.000 Hektar Land erfasst. Nach Angaben der Behörden vom Montag brannten in dem Gebiet mindestens 18 Häuser ab.

1.650 Häuser noch in Gefahrenzone

Im malerischen Big Sur, an der Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco, fegten die Flammen über ein kleineres Waldgebiet hinweg und legten 20 Gebäude in Schutt und Asche. 1.650 Häuser seien in der Region noch bedroht, teilte die Einsatzzentrale mit.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlichte Satellitenaufnahmen, die das Ausmaß der Zerstörung in Südkalifornien zeigen. Ein größere Fläche ist schwarz verkohlt, am Rand ist dichter Rauch zu sehen.

Die Gesundheitsbehörden wies vor allem ältere und kranke Menschen in Santa Clarita an, in ihren Häusern zu bleiben. Körperliche Anstrengung im Freien sollte wegen der Rauchbelastung vermieden werden.

Ein Toter gefunden

Nach einem dreitägigen Kampf gegen die Flammen gab die Feuerwehr in einigen Gebieten Entwarnung. Am Montagabend (Ortszeit) sollten Anrainer wieder in ihre Häuser zurückkehren dürfen.

Nicht alle Anrainer folgten dem Aufruf der Behörden, die Gefahrenzone rechtzeitig zu verlassen. In einem ausgebrannten Auto vor einer Hauseinfahrt fanden Einsatzteams die Leiche eines Mannes, wie US-Medien berichteten. Eine Autopsie sollte die genaue Todesursache klären. (APA, 26.7.2016)

  • Feuerwehrleute kämpfen in Santa Clarita gegen das Feuer.
    foto: apa/afp/frederic j. brown

    Feuerwehrleute kämpfen in Santa Clarita gegen das Feuer.

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