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Klopapier als Printmedium

1. August 2016, 00:00

Ein Studentenmagazin mit hochwertigen, bildenden und unterhaltsamen Artikeln – so weit, so bekannt. Doch der Clou des "Hauptrolle"-Teams liegt im Printmedium: Gedruckt wird das Magazin auf Klopapier, gelesen im Idealfall direkt auf der Toilette.

"Wir haben überlegt, wie wir das Printmedium retten können, und darüber nachgedacht, wo Menschen gerne lesen. So ist die Idee geboren, qualitativ anspruchsvolle Artikel auf Klopapier zu drucken, dem letzten überlebenden Printmedium. Immerhin verbringen wir drei Jahre unseres Lebens auf der Toilette", fasst Alexander Leitsoni von "Die Hauptrolle" zusammen. Gemeinsam mit Florian Körner hatte er eine der kuriosesten Ideen – und eine sehr Erfolg versprechende noch dazu –, die sie gemeinsam mit Studien-Kollegen Clemens und Michi auf den Weg brachten.

Im August werden die Klobesucherinnen und Klobesucher des Frequency-Festivals auf der Toilette schmökern können. In Wien ist das Magazin bereits auf ausgewählten Co-Working Spaces zu nutzen (z.B. ImpactHub, LOFFICE, Stockwerk, Kommod). Ab Oktober gibt es den Lesestoff auf den Toiletten der Universität für Bodenkultur und der Fachhochschule Wien, mit dem Institut für Publizistik laufen bereits Gespräche.

Toilettenpapier als "Revolution der Werbebranche"

Etwa 200 Wörter, also maximal zwei Blatt Toilettenpapier, fasst ein Artikel. Alle neun Blatt wiederholt sich der Inhalt. "Wir haben Statistiken herangezogen: Pro Gang verwenden wir im Durchschnitt 8,6 Blatt", erklärt Alexander, der mit seinen Kollegen auch die Redaktion des etwas anderen Studentenmagazins übernommen hat. Insgesamt vier verschiedene Rubriken – für jede Rubrik gibt es eine eigene Rolle – animieren zum Sitzenbleiben, momentan wechselt der Inhalt quartalsmäßig.

"Wir haben derzeit 8.000 Rollen in Wien auf Lager, die Produktionskosten belaufen sich auf etwa 60 Cent pro Rolle. Für unsere Abnehmerinnen und Abnehmer ist das Klopapier kostenlos, die Finanzierung erfolgt über den Verkauf von Werbeflächen", so der FH-Student. "Wir sehen ,Die Hauptrolle‘ als eine Revolution der Werbebranche. Sie erschafft eine Werbefläche, die es ermöglicht, in einer übersättigten Medienlandschaft Werbebotschaften dezent, aber dennoch wirkungsvoll zu überbringen. Mit einem informativen und unterhaltsamen Inhalt öffnen wir Türen, die sonst wohl verschlossen geblieben wären."

Unternehmensgründung im Oktober

Das Startup-Förderprogramm aws First betrachtet Alexander als Riesenchance: "Wir haben ein Bewerbungsvideo gedreht und sind unter die besten zehn Teams gekommen. Die Unterstützung durch das aws war bis hierhin einfach top: Wir haben den notwendigen Freiraum für unsere Ideen bekommen und wurden finanziell, aber auch persönlich durch sehr nette Leute unterstützt." Im Oktober steht nun die Unternehmensgründung an.

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Dieser Artikel bietet einen Überblick zum aws-First-Programm.
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  • Das Gründer-Duo Alexander Leitsoni und Florian Körner (v.l.n.r.)

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  • Ein Artikel umfasst maximal zwei Blatt Klopapier, dazwischen findet sich Platz für Werbung.

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  • Die Hauptrolle erwartet LeserInnen bereits auf Universitäten, Fachhochschulen, Events und weiteren Hotspots.

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