"Pokémon Go": Niantic verspricht zahlreiche Neuerungen

25. Juli 2016, 10:45
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Zusätzliche Pokémon und Tauschfunktion geplant – Teamleader der einzelnen Fraktionen vorgestellt

Neben Neuerungen zu kommenden Filmen und TV-Serien wird die diesjährige Ausgabe der San Diego Comic-Con noch von einem anderen Thema dominiert: An "Pokémon Go" kommt derzeit praktisch niemand vorbei. Kein Wunder also, dass der Andrang zu einem Diskussionspanel zu dem Thema riesig war. Mehr als 6.000 Menschen wollten am Sonntagnachmittag hören, was Niantic-Boss John Hanke zur Zukunft des Smartphone-Games zu verkünden hatte.

Tausch und neue Tiere

Ein klares Versprechen gibt Hanke zu einer der Funktionen ab, die Pokémon-Fans in aktuellen Versionen des Spiels schmerzlich vermissen. Eine Tauschfunktion sei ebenso geplant wie zusätzliche Möglichkeiten die Fähigkeiten der eigenen Tiere mittels Training zu verbessern. Auch über das Züchten neuer Pokémon mittels der Kombination zweier bestehender Monster werde derzeit nachgedacht, heißt es.

Doch auch sonst soll die Zahl der verfügbaren Pokémon in Zukunft erhöht werden, derzeit stehen ja lediglich die 151 Tiere der ersten Generation zur Verfügung. Insgesamt wurden über die Jahre 729 unterschiedliche Pokémon vorgestellt, insofern gibt es hier noch ein gehöriges Reservoire, auf das man für künftige Erweiterungen zurückgreifen kann. Hanke bestätigt denn auch, dass im Laufe der kommenden Monate und Jahre immer neue Monster hinzukommen sollen.

Noch zuvor sollen aber jene "legendären" Pokémon aus den ersten 151 eingeführt werden, die derzeit im Spiel noch nicht zu finden sind. Dieser Schritt sei – frühestens – nach dem Abschluss der globalen Verfügbarkeit des Smartphone-Games zu erwarten – für die man aber derzeit noch keinen Termin nennt.

Neue Möglichkeiten für Pokéstops

Ebenfalls in Planung seien erweiterte Möglichkeiten für jene Pokéstops, bei denen sich die Spieler In-Game-Objekte wie Pokébälle zum Fangen der Kreaturen abholen können. Als eine Möglichkeit nennt der Niantic-CEO ein Modul, durch das verletzte Pokémon in der Nähe automatisch geheilt werden.

Wann all dies kommen soll, lässt Hanke allerdings offen, auf einen fixen Zeitplan will er sich also lieber nicht festlegen. Derzeit stehe der Fokus darauf, die Zuverlässigkeit der eigenen Server zu verbessern, und das Spiel in zusätzlichen Ländern verfügbar zu machen. Immerhin gehe man davon aus, dass das Spiel jahrelang relevant bleiben wird, also müsse man zunächst einmal eine stabile Basis schaffen.

Nachfragen

Immerhin ging der Niantic-CEO aber noch auf einige brennende Fragen der Fans ein. So bestätigte er jenes Easter Egg, mit dem sich eine Eevee / Evoli gezielt in eine seiner drei möglichen Evolutionsstufen verwandeln lässt. Hierfür muss das Tier auf den Namen des jeweiligen Trainers aus der Originalserie ("Pyro", "Rainer" und "Sparky") umbenannt werden.

Zumindest eine konkrete Neuerung hatte Hanke aber dann doch mit im Gepäck, wenn sie auch eher symbolischer Natur war. Wurden doch die mit Candela, Blanche und Spark die Leiter der drei Fraktionen vorgestellt. (red, 25.7.2016)

  • Alle jagen Pokémon.
    foto: apa/afp/kazuhiro nogi

    Alle jagen Pokémon.

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