Preis der Kunsthalle Wien an Margit Busch und Andrej Polukord

25. Juli 2016, 10:43
1 Posting

Auszeichnung in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien und der Akademie der bildenden Künste

Wien – Die in Wien lebende deutsche Künstlerin Margit Busch und der litauische Künstler Andrej Polukord erhalten den Preis der Kunsthalle Wien 2016. Die Auszeichnung, die seit 2002 gemeinsam mit der Universität für angewandte Kunst sowie heuer zum zweiten Mal in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste vergeben wird, umfasst ein Preisgeld von je 3.000 Euro und wird im Herbst vergeben.

Die Preisverleihung findet am 15. November anlässlich der Eröffnung der zur Auszeichnung gehörigen Ausstellung in der Kunsthalle Karlsplatz statt, in der die Arbeiten der beiden Preisträger bis zum 8. Jänner zu sehen sind. "Wir verstehen den Preis der Kunsthalle Wien als point of departure in das komplexe Feld des Kunstsystems", so Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien, in einer Aussendung. Er sehe es als Aufgabe der Kunsthalle Wien, durch diese Kooperation und die damit verbundene Vergabe des Preises, der Ausstellung und der Publikation zur internationalen Wahrnehmung der Szene und ihrer Absolventen beizutragen.

Margit Busch wurde 1964 in Deutschland geboren und begründet in ihrer Diplomarbeit die künstlerisch-naturphilosophische Forschungsrichtung "Transciency". Laut Aussendung "eine Disziplin, die sich mit Perspektiven, Forschungsmethoden und Repräsentationen befasst, die durch und über die Wissenschaft hinweg operieren". Andrej Polukord, geboren 1990 in Vilnius, agiert "vorzugsweise in Stadt- und Landschaftsräumen, mit und ohne Publikum, und untergräbt in jedem Fall dessen Erwartungshaltungen". Die Jury der Angewandten bestand aus Schafhausen, Gerald Bast (Rektor Universität für angewandte Kunst Wien), Kunsthallen-Kurator Lucas Gehrmann (Kurator Kunsthalle Wien) und Roland Schöny (Kurator, Autor). Zur Jury der Akademie gehörten Schafhausen, Mona Hahn (Institut für bildende Kunst), Erwin Bohatsch, Kurator Gehrmann und der Künstler Lorenz "eSeL" Seidler. (APA, 25.7.2016)

Share if you care.