Pongauer Firma verlor offenbar per Internetbetrug 15.000 Euro

24. Juli 2016, 13:50
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Wollten 3D-Laser-Scanner aus Singapur bestellen

Einem Internetbetrüger ist eine Firma im Pongau offenbar aufgesessen. Auf der Suche nach einem 3D-Laser-Scanner zum Ausmessen von Räumen war man auf ein Angebot aus Singapur gestoßen. Statt 40.000 Euro für ein neues Gerät bot man im Internet ein Vorführmodell für rund 15.000 Euro an. Die Firma bezahlte den Preis. Eine Ware wurde aber nie geliefert, so die Polizei in einer Presseaussendung.

Gefälschte Versandbestätigung

Der Fall hatte sich im Herbst und Dezember des Vorjahres abgespielt, wurde aber erst jetzt durch die Polizei bekannt gegeben. Der Anbieter des gebotenen Vorführgerätes schien seriös zu sein und hatte einen Firmensitz in Singapur angegeben. Gegenüber der Salzburger Firma begründete man den verlockenden Preis damit, dass es keine Zwischenhändler gäbe.

Es wurde vereinbart, die Hälfte im Voraus zu überweisen. Der zweite Teil des Kaufpreises sollte nach Erhalt der Ware bezahlt werden. Im Dezember 2015 erhielten die Käufer eine gefälschte Versandbestätigung, wonach das Gerät bereits am Weg nach Österreich sei mit der Aufforderung, den noch offenen Betrag zu überweisen. Die Pongauer überwiesen die geforderte Summe. In den kommenden Wochen wartete man aber vergeblich auf die ersehnte Ware. Auch die Verkäufer-Firma ließ sich nicht mehr kontaktieren. (APA, 24.07.2016)

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