Österreichs Wuzzler räumten bei Garlando World Series einiges ab

24. Juli 2016, 13:14
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Kevin Hundstorfer verteidigt Titel, Marina Tabakovic wurde Dritte. Sieg und Platz zwei im Nationenbewerb. Schweizerin Moser herausragende Sportlerin

Salzburg – Gewissermaßen ist die Revanche für die bei der Fußball-EM in Frankreich erlittene Schmach gelungen, Österreich konnte im Gegensatz zum Spiel auf Rasen zumindest auf Tischen überzeugen. Bei der Garlando World Series, dem größten Garlando-Tischfußball-Turnier und quasi Weltmeisterschaft, konnte Kevin Hundstorfer seinen Titel im Einzel verteidigen und damit schon zum dritten Mal ganz oben stehen. Seine herausragende Leistung in der Salzburger Sporthalle Alpenstraße unterstrich er an der Seite von Vladimir Drabik mit Platz drei im Doppel und mit dem Gewinn des Nationenbewerbs. Österreichs Team verteidigte den Titel souverän, vor allem gegen Deutschland wusste es zu beeindrucken.

Im Einzel-Finale dominierte Hundstorfer, der seinem deutschen Gegner Oke Harms nie richtig Zugriff auf das Match gewährte. Im Doppel lief es nicht ganz nach Wunsch, die leicht favorisierten Hundstorfer/Drabik mussten sich in einem hochdramatischen Halbfinale den späteren Turnier-Siegern Ruben Heirich/Ingo Aufderheide aus Deutschland beugen.

Auch Österreichs Wuzzlerinnen sorgten für respektable Ergebnisse. Titelverteidigerin Marina Tabakovic musste zwar nach klarer Halbfinal-Niederlage gegen die spätere Siegerin ihre Sieghoffnung begraben, durfte sich aber immerhin über Platz drei freuen. Gegen die Schweizerin Cindy Moser, die herausragende Sportlerin des Turniers, war nichts auszurichten. Die Eidgenössin gewann Einzel und Doppel sowie mit dem Team den Nationenbewerb. Die favorisierten Österreicherinnen mischten auch da ganz vorne mit, leisteten sich aber gegen die Schweizerinnen einen überraschenden Ausrutscher und belegten damit vor Ungarn nur Rang zwei.

Die Veranstalter bilanzierten durchwegs positiv, Teilnehmerzahl, Publikumsinteresse und das Niveau der Spiele waren beeindruckend. Nicht weniger als 400 Spieler aus aller Welt kämpften in 16 Bewerben auf 80 Tischen um 20.000 Euro Preisgeld. (honz, 24.7.2016)

  • Kevin Hundstorfer (links vorne) mit Vladimir Drabik im Doppeleinsatz.
    foto: tfbö

    Kevin Hundstorfer (links vorne) mit Vladimir Drabik im Doppeleinsatz.

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