Sechs Regierungssoldaten bei Kämpfen in der Ostukraine getötet

24. Juli 2016, 13:04
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Trotz einer vereinbarten Waffenruhe wurden auch 13 Armeeangehörige bei Gefechten verletzt

Donezk – Bei neuer Gewalt im Konfliktgebiet Ostukraine sind sechs Regierungssoldaten im Kampf gegen prorussische Separatisten getötet worden. Das teilte Präsidialamtssprecher Alexander Motusjanik am Sonntag in Kiew mit. Trotz einer vereinbarten Waffenruhe seien bei Gefechten zudem 13 Armeeangehörige verletzt worden, teilte er mit.

Damit wurden allein um Juli bereits mehr als 180 Regierungssoldaten in der Unruheregion getötet oder verletzt – ein Höchststand für 2016. Den Angaben zufolge stieg der Blutzoll im laufenden Jahr auf etwa 130 Tote und rund 560 Verletzte allein im Regierungslager. Die 2015 unter Vermittlung des Westens vereinbarte Feuerpause wird täglich gebrochen. Die Konfliktparteien werfen sich auch den Einsatz schwerer Waffen vor, die einer Vereinbarung gemäß abgezogen werden müssten. (APA, 24.7.2016)

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