"Bitter, wenn man so verliert"

24. Juli 2016, 19:20
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  • St. Pölten – Austria (1:2):

Karl Daxbacher (Trainer SKN St. Pölten): "Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Kämpferisch war es sehr stark, aber es ist natürlich bitter, wenn man so verliert. In der ersten Halbzeit hätten wir vielleicht etwas ruhiger spielen können."

Zum Fehler von Tormann Riegler, der zum 1:2 führte: "Er weiß selber, dass er einen Fehler gemacht hat. Ich werde ihm jetzt keinen Vorwurf machen. Aber ich möchte erwähnen, dass er uns in der Vorsaison einige Siege gesichert hat."

Thorsten Fink (Trainer Austria): "Natürlich ist man zufrieden, wenn man in der 96. Minute den Siegtreffer erzielt. Es ist immer gut für die Moral, wenn man die erste Partie in der Saison gewinnt. Wir haben die ersten 80 Minuten gut gespielt, dann ist es hektisch geworden. Es war schon ein hartes Spiel gegen Ende, aber überhart war es nicht. Ich muss das Stadion und die Zuschauer loben, ein weiterer Schritt voran in Österreich."

  • Rapid – Ried (5:0):

Mike Büskens (Rapid-Trainer): "Wir haben uns viel vorgenommen und wollten von Beginn an den Druck auf Ried hochhalten. Das ist uns gelungen mit dem frühen Tor. Dann kam eine Phase, in der wir unsauber geworden sind. Das haben wir aber schnell abstellen können und dann das 2:0 und 3:0 folgen lassen. Die Devise für die zweite Halbzeit war, auf das vierte und fünfte zu spielen. Danach ist es ruhiger geworden, da waren wir dann nicht mehr so zwingend in der gegnerischen Box."

Christian Benbennek (Ried-Trainer): "Wir sind nicht gut in die Zweikämpfe reingekommen, die Abstände haben nicht gepasst. Wir wollten lange die Null halten und Nadelstiche setzen – doch dann kam der frühe Rückstand. Die Mannschaft war auch nervös. Nach dem 0:3 waren wir dann auch nur noch zu zehnt und haben dann gleich noch zwei serviert bekommen. Es hätten locker sieben oder acht werden können. Da muss man sich die Kritik gefallen lassen, nicht bundestauglich zu sein. Ich weiß, dass die Mannschaft viel, viel besser ist, als sie es hier gezeigt hat.."

  • Mattersburg – Admira (0:1):

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Trotz der guten Leistung haben wir leider verloren. Wir hatten gute Chancen, uns hat das Glück gefehlt. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen. Die Leistung stimmt mich zuversichtlich für den Rest der Saison. Wir gehen motiviert in die nächsten Partien."

Oliver Lederer (Admira-Trainer): "Wir sind in erster Linie froh über den glücklichen Sieg und den guten Saisonstart. Mattersburg hat gut gespielt, hat uns gefordert und zeitweise auch überfordert. Aufgrund der Europacup-Strapazen ist man auch über dreckige Siege zum jetzigen Zeitpunkt froh. Mattersburg war besser als die Europacupgegner. Sie waren gut eingestellt, aber mit Lackner, Strauss und Wostry hatten wir gute Kopfballspieler, die die Flanken recht gut entschärfen konnten."

  • Sturm – Salzburg (3:1):

Franco Foda (Trainer Sturm): "Wir haben in der ersten Halbzeit die Fehler von Salzburg ausgenutzt, im richtigen Moment sehr gute Konter gespielt und die Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit war Salzburg überlegen, da sind wir zu tief gestanden. Heute waren wir sehr effizient, wir sind zufrieden und freuen uns. Wir werden das Spiel aber richtig einordnen und bodenständig bleiben. Wir haben in der Vorbereitung stark im taktischen Bereich gearbeitet und gehen unseren Weg. Heute war eine Mannschaft auf dem Platz, die 90 Minuten mit Herz gespielt hat."

Deni Alar (Torschütze Sturm): "Ich bin erleichtert, habe lange nicht gespielt, fühle mich aber schon sehr gut. In der ersten Halbzeit hatten wir ein perfektes Umschaltspiel. Das vertrauen des Trainerstabes tut gut. Es besteht keine Gefahr, dass wir abheben, wir müssen stets konzentriert sein. Die Stimmung im Stadion war unglaublich."

Oscar Garcia (Trainer Salzburg): "Es ist schwer gegen eine Mannschaft zu spielen, die aus drei Chancen drei Tore macht. Wir hatten vier neue Spieler im Vergleich zum Spiel in Liepaja, das war aber aufgrund von Verletzungen zum Teil notwendig. Wenn man es sich aussuchen kann, ist die Niederlage heute besser als am Dienstag in der Champions League gegen Tirana."

Valentino Lazaro (Salzburg): "Das Ergebnis ist gerecht, wir müssen anders in dieses Spiel gehen. Wir hatten sehr viele Ballverluste in der ersten Halbzeit. Sturm hat diese Räume für Konter genutzt, und die Chancen eiskalt verwertet. In der zweiten Halbzeit waren wir aktiver, aber auch da hatte Sturm noch Chancen auf weitere Tore."

  • Altach – WAC (1:0)

Damir Canadi (Trainer Altach): "Ich habe zwei sehr gute organisierten Mannschaften gesehen und ein gerechtes 0:0 zur Halbzeit. Entscheidend war die Einwechslung von Oberlin. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmacht aufgrund seiner Geschwindigkeit. Es war ein sehr intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Es war wichtig, die Ruhe zu bewahren."

Philipp Netzer (Kapitän Altach): "Es war sehr wichtig, mit einem Sieg zu starten. Auch im Hinblick auf das nächste Heimspiel gegen Rapid am kommenden Sonntag."

Heimo Pfeifenberger (Trainer WAC): "Es ist eine unglücklich Niederlage in einer sehr ausgeglichenen Partie. Beide Mannschaften wollten vor allem kompakt bleiben. Ich denke, wir haben in der ersten Spielhälfte die Bälle zu leicht hergeschenkt. Nach der Pause war für mich eine Patt-Stellung. Generell war ich trotz der Niederlage mit dem Auftreten meiner Mannschaft zufrieden. Wir hatten in der Vorbereitung Ausfälle, und die körperlichen Defizite ziehen sich bei einigen in den Saisonstart hinein. Das tut uns nicht gut."

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