Anschläge im Irak: Menschen nach Flucht aus IS-Stadt getötet

23. Juli 2016, 17:21
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Zwei Kinder unter den Toten

Bagdad/Mosul – Bei Anschlägen im Norden des Irak sind 14 Menschen getötet worden. Elf Zivilisten seien gestorben, als sich ein Selbstmordattentäter am Samstag in einer Gruppe von Menschen in die Luft gesprengt habe. Sie waren zuvor aus der von der Terrormiliz "Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt Shirqat geflohen, wie ein Sprecher der Sicherheitskräfte mitteilte.

Die Detonation einer weiteren Bombe tötete demnach zudem zwei Kinder und verletzte zehn Personen. Regierungstruppen haben Shirqat, das nahe der IS-Hochburg Mosul liegt, belagert.

Die Terrormiliz IS bekennt sich immer wieder zu Anschlägen im Irak, wo die Jihadisten nicht erst seit dem Verlust der wichtigen Stadt Falluja im Juni in der Defensive sind. Erst Anfang Juli hatte ein Anschlag des IS in Bagdad knapp 300 Menschen in den Tod gerissen. (APA, 23.7.2016)

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