Hollande schickt Artillerie in den Irak

22. Juli 2016, 14:03
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Unterstützung für irakische Armee im Kampf gegen IS-Jihadisten – Keine Bodentruppen, Flugzeugträger folgt im September

Paris – Frankreich will der irakischen Armee für den Kampf gegen die Jihadistengruppe "Islamischer Staat" Artillerie zur Verfügung stellen. Das kündigte Präsident François Hollande am Freitag nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts in Paris an. Die Waffen sollen kommenden Monat einsatzbereit sein.

Keine Bodentruppen

Hollande hatte vergangene Woche vor dem Anschlag von Nizza bereits grundsätzlich angekündigt, die Unterstützung für die irakischen Streitkräfte auszuweiten. Es gehe nicht darum, die Art des französischen Engagements zu verändern. "Wir unterstützen unsere Verbündeten im Irak und in Syrien, aber wir setzen keine Bodentruppen ein."

Nach der Pressekonferenz erklärten Mitarbeiter des Präsidenten, dass mehrere Batterien in den Irak entsandt würden, die von "Beratern" begleitet würden.

Flugzeugträger folgt im September

Frankreich hilft dem Irak bereits mit Ausbildnern und Militärberatern, zudem bombardiert die französische Luftwaffe IS-Stellungen. Ende September will Frankreich wie bereits bekannt auch wieder mit seinem Flugzeugträger Charles de Gaulle in den Kampf gegen die Islamisten eingreifen.

Das nuklear angetriebene Schiff beherbergt 40 Flugzeuge, darunter Jagdflugzeuge des Typs Rafale Marine sowie Super-Étendard-Jagdbomber. (red, APA, dpa, 22.7.2016)

  • Französische Artillerieeinheit bei den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag.
    foto: apa/afp/stephane de sakutin

    Französische Artillerieeinheit bei den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag.

  • Die Charles de Gaulle folgt im September.
    foto: reuters/philippe wojazer

    Die Charles de Gaulle folgt im September.

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