McDonald's muss in Venezuela Big Macs von Speisekarte streichen

22. Juli 2016, 07:17
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Offenbar Lieferengpässe in südamerikanischem Land

Caracas/Oak Brook – Die US-Fastfoodkette McDonald's kann wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela vorerst keine Big Macs mehr in dem Land anbieten. Man arbeite mit den Zulieferern daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, erklärte das Unternehmen am Donnerstag.

Den Grund für den Verkaufsstopp nannte der Konzern nicht. Laut Berichten venezolanischer Medien kann McDonald's derzeit nicht mehr die dünnen Brötchen besorgen, die zwischen den beiden Fleischstücken in der Mitte des Hamburgers platziert werden. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen wegen Lieferengpässen bereits vorübergehend den Verkauf von Pommes frites in Venezuela einstellen müssen.

Wirtschaftskrise nach Ölpreisverfall

Das ölreiche Land befindet sich seit dem Verfall des Ölpreises in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen gravierender Versorgungsengpässe gab es zuletzt immer wieder Unruhen. Die Opposition macht den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro für die Probleme verantwortlich. (APA, 22.7.2016)

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