Rabl-Stadler will bis 2020 Salzburger Festspiel-Präsidentin bleiben

21. Juli 2016, 23:53
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100-Jahres-Feier als besondere Herausforderung – "Davon hat mich Markus Hinterhäuser in langen Gesprächen überzeugt"

Salzburg – Helga Rabl-Stadler will bis 2020 Präsidentin der Salzburger Festspiele bleiben. Sie werde sich um eine Verlängerung ihres Amtes bewerben, teilte sie der APA am Donnerstagabend mit. Lange habe sie mit sich gerungen, aber letztlich habe sie der designierte Intendant Markus Hinterhäuser überzeugt. Nun fühle sie sich "selbst erlöst von monatelangen Stimmungsschwankungen".

Für das 100-Jahr-Jubiläum 2020 "müssen wir Besonderes leisten und das bedarf besonderer finanzieller Unterstützung durch öffentliche und private Geldgeber", umreißt Rabl-Stadler ihre Motivation. Zwar hätte viel dafür gesprochen, sich in die "wohlverdiente ASVG Pension" zurückzuziehen, "aber es spricht noch mehr dafür, für die Salzburger Festspiele und für mich, dass ich bis 2020 bleibe. Davon hat mich Markus Hinterhäuser in langen Gesprächen überzeugt. Ich hätte das Gefühl ihn im Stich zu lassen, wenn ich mich, um mir mein Leben zu erleichtern, zurückzöge."

Es werde immer schwieriger Sponsoren und Mäzene zu halten oder zu gewinnen, dazu könne sie mit ihren 21 Jahren Berufserfahrung beitragen. "Jeder einzelne Kurator, jede einzelne Kuratorin" habe sie aufgefordert, sich wieder zu bewerben. Das "freut und ehrt mich und gibt mir hoffentlich die Kraft für weitere drei Jahre." Auch dass das Kuratorium mit Lukas Crepaz Markus "mir einen starken jungen Mann zur Seite stellt, hat meine Entscheidung mich wieder zu bewerben sehr positiv beeinflusst". (APA, 21.7.2016)

  • Helga Rabl-Stadler, seit 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele, will bis 2020 bleiben.
    foto: apa/barbara gindl

    Helga Rabl-Stadler, seit 1995 Präsidentin der Salzburger Festspiele, will bis 2020 bleiben.

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