Olympia: ORF sendet 400 Stunden live aus Rio

21. Juli 2016, 13:35
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Olympia-Studio mit Zellhofer und Pariasek am Ipanema Beach – Programmschwerpunkt mit Dokumentationen, Magazinen und Spielfilmen

Wien/Rio de Janeiro – Der ORF sendet von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 400 Stunden live und funktioniert ORF eins ab 5. August zum Olympia-Kanal um. "Nach der höchst erfolgreichen Berichterstattung von der EURO in Frankreich wartet auf das ORF Sport-Team die nächste große Herausforderung des Jahres", erklärte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Donnerstag in einer Aussendung.

Insgesamt 400 Stunden lang berichtet das ORF-Fernsehen von 5. bis 21. August live und in HD von den Olympischen Spielen – 230 Stunden davon in ORF eins, 170 Stunden in ORF Sport +. ORF eins startet die tägliche "Olympia-Berichterstattung" von 9.00 bis 12.00 Uhr mit den Highlights des Vortages und bleibt dann von etwa 14.00 bis 5.00 Uhr Früh durchgehend Olympia-Kanal, unterbrochen nur von der "ZiB 20" und "dem ZiB-Flash". ORF Sport + berichtet mindestens neun Stunden täglich live, teilte der öffentliche-rechtliche Sender mit. Neben dem Fernsehen widmen sich auch die ORF-Radios, ORF.at sowie der ORF Teletext den Sommerspielen in Rio.

Live-Strecken am Ipanema Beach

Die Live-Strecken werden aus dem Olympia-Studio am Ipanema Beach präsentiert. Alina Zellhofer und Rainer Pariasek, die schon bei der Fußball-EM in Frankreich tragende Rollen hatten, moderieren aus dem Olympia-Studio. In dem Gebäude befinden sich zwei TV-Studios mit Außenbereich für den ORF und für das Schweizer Fernsehen.

Zur verbesserten Österreich-Berichterstattung hat der ORF bei Eröffnung und Schlussfeier, beim Segeln, Beachvolleyball, Schwimmen und bei der Leichtathletik zusätzliche ORF-Live-Kameras im Einsatz. Daneben sind noch vier "fliegende" ORF-Kamerateams an den Wettkampfstätten unterwegs. Insgesamt hat der Sender in Rio etwas über 100 Redakteure und Techniker im Einsatz. Veteran unter den ORF-Reportern ist dabei der 78-jährige Sigi Bergmann, der einmal mehr die Boxkämpfe für den ORF kommentiert.

Sport-Team gehe "an seine Grenzen"

Man berichte so viel über Olympia wie noch nie zuvor, sagte Wrabetz. "Das ist der Anspruch unseres Publikums, das ist der Anspruch des ORF." Das ORF-Sport-Team gehe diesen Sommer mit Fußball-EM, Olympia, Formel 1, Kitzbühel und Beachvolleyball aus Klagenfurt "an seine Grenzen", meinte ORF-Fernseh-Sportchef Hans Peter Trost.

Neben der aktuellen Sport-Berichterstattung plant der Sender auch einen großen Programmschwerpunkt mit Dokumentationen, Magazinen und Spielfilmen rund um die Olympischen Spiele, so Fernsehdirektorin Kathrin Zechner. Am 2. August gibt es etwa ein 100-minütiges "Universum" über "Brasilien – Das Land der Extreme", am 3. August stehen "WELTjournal" und "WELTjournal +" ganz im Zeichen des Olympialandes. Das Auslandsmagazin widmet sich dabei aktuellen politischen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen – Stichwort Zika – Krisen.

Highlight des Rahmenprogramms ist am 5. August ein "Universum History" über die unter dem NS-Regime in Berlin ausgetragenen Sommerspiele von 1936. Titel: "Olympia 1936 – Der verratene Traum". Zechner: "Unser Publikum kann sich auf alle Ingredienzen freuen, aus denen gute Fernsehstoffe sind." (APA, 21.7.2016)

  • Rendering des ORF-Olympiastudios in Rio.
    foto: orf

    Rendering des ORF-Olympiastudios in Rio.

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