Trainer Hughes hofft auf Arnautovic-Verbleib

21. Juli 2016, 11:58
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ÖFB-Teamspieler pokert weiter um neuen Vertrag – Hughes: "Er wird keine vorschnelle Entscheidung treffen"

Stoke-on-Trent – Stoke-City-Trainer Mark Hughes hofft, dass Marko Arnautovic dem Premier-League-Club erhalten bleibt. Der Vertrag des ÖFB-Teamspielers läuft kommenden Sommer aus, einen neuen wollte er bis dato nicht unterschreiben. "Wir sind immer noch dort, wo wir waren mit Marko, aber wir bleiben hoffnungsvoll, dass es uns gelingt, ihn hierzubehalten", erklärte Hughes auf der Stoke-Website.

Arnautovic war von britischen Medien zuletzt immer wieder mit einem Transfer in Verbindung gebracht worden. Angeblich soll auch der französische Serienmeister Paris St. Germain am 27-Jährigen interessiert sein. Von Stoke hat Arnautovic laut Hughes schon seit längerer Zeit ein neues Vertragsangebot auf dem Tisch liegen. Seine Berater um Bruder Danijel Arnautovic wollen demzufolge aber noch andere Optionen prüfen.

Aus der Asche

Sollte er seinen Kontrakt bei Stoke erfüllen, wäre Arnautovic im Sommer 2017 ablösefrei zu haben. "Er wird keine vorschnelle Entscheidung treffen", meinte Hughes, unter dem der Offensivspieler in den vergangenen Jahren aufgeblüht ist. In der Vorsaison kam Arnautovic als Stokes Topscorer in allen Bewerben auf zwölf Tore und sechs Assists. In der Premier League verhalf er den "Potters" zu Platz neun.

Arnautovic war im Sommer 2013 nach einer schwierigen Zeit bei Werder Bremen zu Stoke gewechselt. "Marko weiß, was er hier hat, und er kennt das Umfeld, in dem er hier ist", warb sein Trainer um eine Vertragsverlängerung. Hughes: "Die Leute in der Kabine mögen ihn und auch die auf der Tribüne. Diese Dinge sind wichtig für Marko, und das versteht er."

Bei der EM in Frankreich hatte Arnautovic nicht die erhoffte Eigenwerbung betrieben. Der 55-fache Internationale (11 Tore) kam in allen drei Gruppenspielen des ÖFB-Teams über die volle Distanz zum Einsatz, blieb aber ohne Torerfolg. (APA, 21.7.2016)

  • Stoke und Arnautovic haben gepasst.
    foto: reuters/recine

    Stoke und Arnautovic haben gepasst.

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