Waffen aus 3D-Drucker werden immer größeres Problem

20. Juli 2016, 13:17
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Von Waffenliebhabern als Mittel gegen mögliche Verschärfung des Waffenrechts in USA gesehen

Waffen aus 3D-Druckern stellen vor allem US-Behörden vor immer größere Probleme. In den USA hat sich bereits eine rege Szene aus Waffenliebhabern gebildet, die sich für Open Source-Pläne von Waffen engagieren. Eine dieser Organisationen ist laut Heise die "Defense Distributed" in Texas, die sogenannte "Wiki Weapons" propagiert. Jetzt hat die Organisation eine 1.500 Dollar teure CNC-Maschine namens GhostGunner vorgestellt, mit der sogenannte Lower Receiver des halbautomatischen Gewehrs AR-15 gebaut werden können. Andere Komponenten von Waffen werden durch 3D-Drucker hergestellt.

defense distributed

Restriktionen umgehen

Prinzipiell können so Waffen gebaut werden, ohne dass dies von den Behörden bemerkt wird. Damit sind Restriktionen im Waffenrecht zu umgehen. Kalifornien hat bereits ein Gesetz verabschiedet, demzufolge alle Teile, die als Waffenkomponente identifizierbar sind, als Schusswaffe gelten – und registriert werden müssen. (red, 20.7.2016)

  • Mit dem GhostGunner können wichtige Teile für AR-15 gebaut werden
    foto: youtube

    Mit dem GhostGunner können wichtige Teile für AR-15 gebaut werden

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