Pokémon-Jäger in Dänemark entdeckte Leiche statt Monster

20. Juli 2016, 09:54
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"Die Leiche ist schon eine Weile dort gelegen und war sehr von Wind und Wetter mitgenommen."

Auf Pokémon-Jagd hat ein Mann in Dänemark eine Leiche entdeckt. Statt mit seiner Smartphone-App ein virtuelles kleines Monster zu finden, stieß der 49-Jährige an einem Abwasserkanal auf der Insel Fünen auf die Leiche, die nach Angaben der Polizei vom Mittwoch schon länger dort gelegen sein muss.

"Die Leiche ist schon eine Weile dort gelegen"

"Es war nicht möglich, Geschlecht, Alter oder Identität festzustellen", teilten die Beamten mit. "Die Leiche ist schon eine Weile dort gelegen und war sehr von Wind und Wetter mitgenommen." Die Ermittler wollen nun herausfinden, ob die Person vermisst ist.

Fremde Gärten, Schulen und Baustellen

Das Handy-Spiel "Pokémon Go", bei dem per App und Handykamera Monsterfiguren an realen Orten gesammelt werden, hat die Polizei auch in Dänemark in den vergangenen Tagen mehrfach beschäftigt. So drangen Spieler etwa in fremde Gärten, Schulen und auf Baustellen ein oder spazierten verdächtig lange vor der US-Botschaft in Kopenhagen auf und ab, weil sie dort eines der fiktiven Monster vermuteten. (APA, 20.7. 2016)

  • Erneut ist ein Pokémon-Jäger auf eine Leiche gestoßen.
    foto: apa

    Erneut ist ein Pokémon-Jäger auf eine Leiche gestoßen.

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