Bewaffneter verschanzte sich in südfranzösischem Hotel

19. Juli 2016, 21:15
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Stundenlanger Großeinsatz der Polizei löste kilometerlangen Stau aus

Marseille – Ein bewaffneter Mann hat sich am Dienstag stundenlang in einem Hotel in Südfrankreich verschanzt und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der mit einem Messer bewaffnete Mann habe eine "Kiste" bei sich getragen, aus der Drähte ragten, verlautete am Dienstag aus Polizeikreisen.

Das Hotel einer Billig-Kette wurde geräumt, die nahegelegene Autobahn zwischen Montélimar und Orange gesperrt, wodurch es zu erheblichen Staus in beiden Fahrtrichtungen kam. Zeitweise konnten Autofahrer sogar gratis von der Autobahn abfahren, um so den Verkehr zu beschleunigen. Nach mehren Stunden konnte der Mann überwältigt werden.

Mann wollte Rechnung nicht zahlen

Den Angaben zufolge war die Polizei zunächst zu dem Hotel in Bollène gerufen worden, weil der Mann sich geweigert hatte, seine Rechnung zu bezahlen. Daraufhin habe er sich in seinem Zimmer verschanzt. Sprengstoffspezialisten und Spürhunde sowie eine Spezialeinheit der Polizei rückten an.

Nach mehreren Stunden wurde der Bewaffnete am Abend schließlich überwältigt. Spürhunde suchten das Gebäude nach möglichem Sprengstoff ab. Die Autobahn konnte nach stundenlanger Sperrung wieder für den Verkehr freigegeben werden. (APA, AFP, 19.7.2016)

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