Promotion - entgeltliche Einschaltung

Neues Berufsfeld Interkulturelle Arbeit – Nach der Flucht

25. Juli 2016, 00:00

Was brauchen Menschen, die in der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Flüchtlingen mitarbeiten wollen, ob nun professionell oder im freiwilligen Engagement? Das Land Oberösterreich hat die Helfer befragt:

Ganz oben auf der Bedarfsliste der Helfenden steht der Wunsch nach Information und Know-How, gefolgt vom Austausch mit anderen AkteurInnen. Es braucht Sachwissen und persönliche Skills. Zum ersten Bereich zählen rechtlichen Voraussetzungen (Asyl und Fremdenrecht), Wissen um den Arbeitsmarkt, die Raumplanung und Wohnraumbeschaffung, das Bildungswesen, gesundheitliche Voraussetzungen und Differenzen etc. Und zum zweiten Bereich gehören Rollenklarheit, Moderationstechniken bis hin zu mediatorischen Interventionen, interkulturelle Sensibilität und interreligiöser Dialog, Kenntnisse des Systems und seiner Akteure und die Fähigkeit, in Netzwerken und nicht in festgefahrenen Strukturen zu denken.

Die verstärkten Migrations- und Fluchtbewegungen der letzten Jahre haben nicht nur die europäische und innenpolitische Landkarte verändert, sondern auch neue Berufsfelder und Möglichkeiten des Engagements geschaffen. Gesellschaft verändert sich und wie in jedem Change-Prozess werden Reibungen, Widerstände und Herausforderungen beobachtbar. Integrationsarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere mit Flüchtlingen etabliert sich als neues Metier sui generis.

Dazu bietet die Donau-Universität vielfältige Hilfestellung an, unter www.donau-uni.ac.at/mig/studienangebot

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