Salzburger ORF-Direktion: Waltraud Langer will sich nicht bewerben

18. Juli 2016, 14:34
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Spekulationen um Brunhofer-Nachfolge – Langer: "Vorwiegend aus privaten Gründen"

Wien – Vergangene Woche sorgten Spekulationen rund um den Posten des Salzburger ORF-Landesdirektors für Wirbel. Der bürgerliche Stiftungsrat Matthias Limbeck brachte Waltraud Langer als mögliche Nachfolgerin von Roland Brunhofer ins Spiel.

Laut "SN" hätten sich die ORF-Spitze und Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bereits auf Waltraud Langer – sie leitet seit sechs Jahren den Bereich Magazine im ORF – als neue Landesdirektorin verständigt. Gegenüber dem STANDARD stellt sie klar, dass sie sich nicht bewerben wird.

Langer: "Obwohl ich das Interesse als große Anerkennung an meiner Arbeit empfinde, nehme ich mich aus den Spekulationen heraus. Ich werde mich vorwiegend aus privaten Gründen nicht bewerben", sagt sie. "Als Chefredakteurin der Magazine leite ich aber in Wien einen äußerst spannenden Bereich und freue mich über ein Team, das heute sehr positiv reagiert hat, als ich klargestellt habe, dass ich in Wien bleibe", so Langer gegenüber dem STANDARD.

Außerdem gebe es einen Landesdirektor, der signalisiert habe, dass er sich wieder bewerben will. Was sie an Salzburg gereizt hätte? Langer: "Besonders reizvoll in Salzburg wäre die Nähe zu den Menschen, die Themen Gesellschaft, Wirtschaft und vor allem auch die Kultur gewesen."

Nach Waltraud Langer beendete auch ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner Spekulationen über eine mögliche Bewerbung. Zechner war als ORF-Generaldirektorin ins Spiel gebracht worden. "Wie seit langem kommuniziert, werde ich mich nicht für die Funktion der Generaldirektorin bewerben. Ich bin Fernsehdirektorin mit jeder Faser meines Könnens – mit einem starken, vielseitigen Team an meiner Seite", so Zechner. (Astrid Ebenführer, 18.7.2016)

  • Waltraud Langer.
    foto: apa/robert jaeger

    Waltraud Langer.

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