Komplettverkauf von Browser-Anbieter Opera nach China gescheitert

18. Juli 2016, 12:07
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Übernahme im Volumen von 1,24 Mrd. Euro findet nicht statt – An chinesisches Konsortium gehen nur Anteile für 600 Mio. Dollar

Ein geplanter Komplettverkauf des norwegischen Webbrowser-Anbieters Opera Software nach China ist nach Angaben des Unternehmens vom Tisch. Die Übernahme im Volumen von 1,24 Mrd. Dollar (1,11 Mrd. Euro) sei gescheitert, teilte der Konzern am Montag in Oslo mit. Stattdessen sollen für 600 Mio. Dollar nur Firmenteile an das Konsortium aus der Volksrepublik verkauft werden.

Dazu gehört auch das Geschäft mit Browsern für PC und Smartphones. Zu den Käufern zählen die Sicherheitsfirma Qihoo 360 und der Spieleanbieter Beijing Kunlun Tech. Warum der komplette Verkauf scheiterte, war unklar. Opera erklärte lediglich, die Bedingungen für einen Abschluss seien nicht erfüllt worden.

Zustimmung der Behörden

Knackpunkt könnte die Zustimmung der Behörden in den USA und China gewesen sein. Opera hatte in der vergangenen Woche gewarnt, dass die Genehmigung noch aussteht, aber keine Details genannt. Zu den Firmenteilen, die bei Opera bleiben, gehören die Werbesparte und das Fernsehgeschäft.

Opera-Aktionäre reagierten auf die Nachricht enttäuscht: Die Aktie fiel in Oslo am Vormittag um mehr als 14 Prozent. (APA, 18.7. 2016)

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    foto: schreenshot
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