Hello, my name is Wolfgang: Die Sprachkurse der Minister

Glosse18. Juli 2016, 11:57
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Eine parlamentarische Anfrage beleuchtet die sprachliche Weiterbildung der Regierungsmitglieder

Wien – Sprachliche Herausforderungen ändern sich von Job zu Job. Beispiel Wolfgang Sobotka (ÖVP): Als niederösterreichischer Landesrat reicht es vollkommen aus, des Radlbrunner Dialekts mächtig zu sein. Doch dann wurde Sobotka die world in Lower Austria too small – und als Innenminister der Republik sollte man sich auch auf Englisch verständigen können.

Ein Sprachkurs musste her, und zwar shortly, without von delay. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage des wilden Abgeordneten Rupert Doppler an die Regierungsmitglieder hervor: Drei je eineinhalbstündige Englischsprachkurse hat der Innenminister zwischen 24. April und 8. Juli absolviert.

Auch Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) bildet sich im Job weiter. Er absolviert Englisch-Einzeltrainings, die mit 80 Euro pro Unterrichtseinheit zu Buche schlagen. Insgesamt 20 Einheiten will er in Anspruch nehmen. Auf allzu viel facheinschlägiges Vokabular sollte der ehemalige Gesundheits- und Verkehrsminister wohl verzichten – immerhin gibt es noch zehn Ministerien, die er noch nicht angeführt hat.

Die Beamten im Landwirtschaftsministerium müssen sich womöglich an "¡Ay, dios mío!"-Rufe aus dem Büro ihres Chefs gewöhnen. Denn Minister Andrä Rupprechter (ÖVP) hat im Frühjahr Spanisch gelernt. (Sebastian Fellner, 18.7.2016)

  • Drei eineinhalbstündige Englischsprachkurse hat der Innenminister absolviert.
    foto: apa/hans klaus techt

    Drei eineinhalbstündige Englischsprachkurse hat der Innenminister absolviert.

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