VW will US-Händler entschädigen

18. Juli 2016, 07:56
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Der Wolfsburger Konzern stellt 650 Händlern in Aussicht, sie für ihre Verlust in Zusammenhang mit dem Dieselskandal zu entschädigen

Wolfsburg – Im VW-Dieselskandal verspricht der Konzern laut "Wall Street Journal" geschädigten US-Vertragshändlern Wiedergutmachung binnen eines Monats. Die Zeitung berichtete am Sonntag unter Berufung auf Händlerkreise, diese Zusage habe ein hochrangiger Manager bei einem ersten Treffen mit Händlern am Freitag gemacht.

Bei weiteren derartigen Zusammenkünften wolle die Volkswagen-Führung darüber informieren, wie sie ihre milliardenschweren Entschädigungspläne umsetzen wolle. Das Programm umfasse fast 500.000 Dieselfahrzeuge auf den Straßen sowie weitere 12.000, die Händler nicht verkaufen könnten.

Der Wolfsburger Autobauer hatte Ende Juni eine rund 15 Milliarden Dollar schwere Einigung mit den US-Behörden erzielt. Teil davon ist, dass die Autofahrer entschädigt werden und VW alle Autos zurückkaufen muss, falls die Umweltbehörden keiner Reparatur zustimmen. Sollte es die Möglichkeit einer Reparatur geben, dann können die Autofahrer wählen.

VW wird einen externen Dienstleister beauftragen, der den Prozess begleiten wird. Sollten die Behörden eine Reparatur der Autos zulassen, dann könnten die zurückgegebenen Autos von den Händlern weiterverkauft werden. (APA/Reuters/red, 18.7.2016)

  • In den USA werden die Autofahrer entschädigt und VW muss alle Autos zurückkaufen, falls die Umweltbehörden keiner Reparatur zustimmen.
    foto: reuters/schwarz

    In den USA werden die Autofahrer entschädigt und VW muss alle Autos zurückkaufen, falls die Umweltbehörden keiner Reparatur zustimmen.

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