Zerfall Jugoslawiens: Die große Party vor dem großen Crash

Analyse18. Juli 2016, 13:45
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Jugoslawien ist nicht aus wirtschaftlichen Gründen zerfallen, sondern weil Nationalisten die nötigen Reformen boykottierten

Der Internationale Währungsfonds habe Jugoslawien wirtschaftlich ruiniert. Der Zentralstaat habe zu viel Einfluss gehabt. Die USA wollten Jugoslawien politisch zerstören. Die Kapitalisten versuchten den dritten Weg schlechtzumachen. Die soziale und wirtschaftliche Lage sei die Ursache für den zerstörerischen Nationalismus gewesen. Das sind einige der gängigsten (Verschwörungs-)Theorien, wenn es um den Zerfall der Sozialistischen Föderativen Republik vor einem Vierteljahrhundert geht. Sie spielen noch heute in den Gesellschaften eine Rolle, weil sie damals politisch eingesetzt wurden und niemals damit aufgeräumt wurde.

Jugoslawien ist aber keineswegs zerfallen, weil der Westen das wollte oder betrieben hätte, sondern weil intern die notwendigen Reformen von Nationalisten boykottiert wurden. Jugoslawien ist auch nicht aufgrund des ökonomischen Gesamtzustands zerfallen, sondern weil die Nationalisten an die Macht kamen und heimlich skrupellos Kredite aufnahmen und das System ausbeuteten. Das Land hätte sich andernfalls wirtschaftlich erholen können.

Zurück in die 1970er

Anders als in anderen Staaten Osteuropas, etwa Polen oder Tschechien, wollten viele Menschen in Jugoslawien allerdings kein radikales Ende des bisherigen Wirtschafts-Systems. Das lag vor allem daran, dass es manchen Leuten relativ gut ging und sie Freiheiten genossen, die es anderswo nicht gab. Dass das mehr mit der geopolitischen Lage zwischen Ost und West zu tun hatte als mit dem Kommunismus, war offensichtlich vielen nicht klar. Das Fatale an der Situation war, dass gerade die relative soziale und ökonomische Zufriedenheit einen Manipulationsraum für die Nationalisten eröffnete.

Der Leiter des Südosteuropa-Instituts an der Universität Graz, Florian Bieber, bringt die damalige Gefühlslage auf einen Punkt: "Die Leute wollten die Wiederherstellung der 1970er-Jahre. Sie wollten nicht in eine neue Zukunft gehen, sie wollten ganz einfach zurück." Das ist teilweise bis heute so. Hörte man sich die Forderungen der Demonstranten in Bosnien-Herzegowina vor zwei Jahren an, so forderten sie eine Renationalisierung der Betriebe. Im Grunde fehlt es in allen Gesellschaften Südosteuropas weiter an Wissen über die ökonomische Situation, in der sie sich befinden. Und das wird nach wie vor von Nationalisten ausgenutzt.

Verschuldung wegen günstiger Kredite

Der Doyen der Wirtschaftswissenschafter, die sich mit Südosteuropa auseinandersetzen, Vladimir Gligorov vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) meint, dass Jugoslawien nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Ende der Ost-West-Teilung des Kontinents wirtschaftlich durchaus konkurrenzfähig hätte werden können. Kurz vor dem Zerfall des Staates war das Interesse ausländischer Investoren am jugoslawischen Markt viel größer als in anderen osteuropäischen Ländern. Um die Situation Anfang der 1990er-Jahre zu verstehen, muss man aber weiter zurückgehen.

Das Land hatte sich in den 1970ern verschuldet, die Zinsraten waren damals äußerst niedrig. Jugoslawien bekam insbesondere vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank äußerst günstige Kredite – sie wurden für Infrastruktur und Investitionen eingesetzt. Zusätzlich konnte Jugoslawien, wo es auch Privatbanken gab, Geld von Kommerzbanken borgen. Das hatte damit zu tun, dass viele Jugoslawen im Ausland als Gastarbeiter arbeiteten – das Geld floss über diese Banken als Auslandsüberweisung zurück. Der jugoslawische Dinar war zu dieser Zeit mit dem Dollar kompatibel und konnte überall getauscht werden. "Wegen dieser Kredite sind die Importe immer mehr gestiegen", erklärt Gligorov. "Nicht nur Güter, sondern auch Dienstleistungen wurden eingeführt."

Anhebung der Leitzinsen 1979

Das Handelsdefizit, das dadurch entstand, war bis zu dem Zeitpunkt kein Problem, als der damalige Fed-Chef Paul Volcker die Leitzinsen 1979 anhob, um die Inflation zu stoppen. "Die Ölpreise sind dadurch kollabiert, und das hatte Konsequenzen für Polen, Jugoslawien, aber auch die Sowjetunion", so Gligorov. "1982 war Jugoslawien bankrott." Die Auslandsschulden seien im Vergleich zu heute zwar nicht sonderlich groß gewesen, aber man konnte sie nicht zurückzahlen, weil das sozialistische System es nicht erlaubte, dass Staatseigentum verkauft wurde. "Man konnte also weder abwerten noch ausländische Investoren einladen, weil man keine Firmen veräußern durfte."

Der IWF sprang ein, das Land wurde wieder zahlungsfähig. Insgesamt schreibt Gligorov dem IWF eine positive Rolle für Jugoslawien zu, weil der Fonds immer bereitstand, wenn es Probleme gab und die Regierung "Dummheiten" machte. Allerdings habe der IWF gewisse Strukturen des Staates nicht verstanden. Im Jahr 1988 etwa verlangte der Fonds eine Supergarantie von der Zentralregierung und den Regierungen der sechs Republiken, dass alle gemeinsam für die Schulden haften sollten. "Der IWF hat nicht erkannt, dass damals bereits das Land kollabierte. Die dachten: Das ist eine sozialistische Diktatur, wenn etwas passiert, dann wird die Armee übernehmen und das zentral regeln." Die Vorstellung, dass man die Schulden allen aufladen sollte, sei aber sehr unbeliebt gewesen – insbesondere in Slowenien. Das wäre so ähnlich, wie wenn man heute in der EU argumentieren würde, dass Deutschland die Schulden von Griechenland mitbesitzen müsse, meint er.

Fixierung des Wechselkurses

1989 wurde der US-Ökonom Jeffrey Sachs hinzugezogen. Er half angesichts der Hyperinflation, den Wechselkurs in Jugoslawien zu fixieren. "Allerdings wurde Sachs falsch verstanden. Er wollte das nur für ein halbes Jahr oder Jahr machen, um die Inflation zu stoppen, und den Kurs dann wieder an den Markt anpassen. Doch dann wurde seine Idee zu populär." Der Wechselkurs blieb fix, es entstand ein riesiges Loch im Budget, die Landwirtschaft, die auf Subventionen angewiesen ist, bekam Probleme, und auch die industrielle Produktion ging zurück. Wegen des Stopps der Inflation fühlten sich die Leute ärmer, und die Löhne stiegen in der Folge massiv. "Das Durchschnittsgehalt lag damals bei 1.000 D-Mark, das entspricht etwa einem Wert von 1.000 Euro heute. Es war eine fantastische Zeit, so als hätte man eine große Party." Obwohl diese virtuelle Hochphase nur ein Jahr dauerte, generalisieren viele Menschen in der Region das Phänomen und dehnen diese Ära im Rückblick aus.

Serbien hatte angesichts der viel zu hohen Löhne zusehends Liquiditätsprobleme. Der damalige Premier der Zentralregierung, Ante Marković, verweigerte dem damaligen Präsidenten Serbiens, Slobodan Milošević, aber billige Kredite, die von der Jugoslawischen Nationalbank abgesegnet werden sollten. Doch Milošević hinterging das System und borgte für Serbien heimlich enorme Summen. "Er hat das Zentralbanksystem überfallen", sagt Gligorov. Die geheimen Kredite für Serbien und Montenegro betrugen im Jahr 1990 gut 3,3 Milliarden Dollar, das waren mehr als zehn Prozent des Sozialprodukts. Dabei war Jugoslawien im Zuge der Marković-Reformen eigentlich gerade dabei, sich zu stabilisieren.

Zerfall der Sowjetunion nicht vorausgeahnt

Grob gesprochen wollten Ende der 1980er-Jahre einige Slowenen und Kroaten von innen das System reformieren, und Leute wie Marković hatten Schlüsselfunktionen im jugoslawischen Staat inne. "Man könnte argumentierten, dass sie die Verantwortung für die Wirtschaftspolitik übernahmen und dass die Milošević-Regierung in Opposition dazu stand und das mit einem Parallelsystem von Zahlungen sabotierte", so Gligorov. Allerdings hätten auch Leute wie Marković die Situation falsch eingeschätzt: "Sie dachten, dass die ökonomische Reform zu politischen Änderungen führen würde, aber sie hatten keine Idee, was ein politisches Instrument sein könnte." Dadurch begannen sie erst sehr spät, für ihre Anliegen zu werben. Gligorov meint, man könne daraus Folgendes lernen: In Ländern mit einer Diktatur kann man nicht durch ökonomische Mittel alleine demokratisieren, man braucht ein politisches Instrument.

Zudem sahen die Leute rund um Marković nicht voraus, dass die Sowjetunion zerfallen würde. "Man konzipierte alles noch im Kontext der Machtbalance zwischen den USA, Großbritannien und der Sowjetunion. Man nahm an, dass in diesem Kontext die Auflösung Jugoslawiens nicht erlaubt werden würde. Das war ein großer Irrtum, denn bereits 1988/89, als der US-Botschafter Warren Zimmermann nach Jugoslawien kam, hatte er eine klare Instruktion, allen zu verstehen zu geben, dass Jugoslawien nicht mehr wichtig sei", so Gligorov. Der Kalte Krieg ging zu Ende, und die Sowjetunion kollabierte. Der damalige Vizeaußenminister der USA, Lawrence Eagleburger, sagte zu Zimmermann: "Du musst zu diesen Leuten sagen: Ihr spielt keine Rolle mehr! Ihr müsst jetzt auf euch selbst schauen." Auch US-Außenminister James Baker habe gesagt: "We don't have a dog in this fight." Die USA hatten also kein Interesse, sich einzumischen.

Slowenien wollte keine Verfassungsänderungen

Auf der anderen Seite gab es zu dem Zeitpunkt in Slowenien und Kroatien Kräfte, die den gemeinsamen Staat verlassen wollten. Und dafür gab es auch Unterstützung in Deutschland und Österreich. So gab es laut Gligorov etwa Gespräche zwischen Slowenien und der deutschen Bundesbank wegen der Einführung einer neuen Währung. "Es ist aber wahr, dass weder die Europäische Gemeinschaft noch die Bush-Administration wollten, dass Jugoslawien zerfällt. Man wollte keine Verantwortung übernehmen. Man wäre glücklicher gewesen, hätte sich Jugoslawien in eine demokratische Gesellschaft entwickelt. Doch als Milošević an die Macht kam, war klar, dass man sich mit Kroatien nicht mehr über irgendein Jugoslawien einigen konnte."

Ähnlich wie in der EU heute mussten die Entscheidungen in Jugoslawien im Konsens der sechs Republiken fallen, insbesondere über Verfassungsänderungen. Weil Milošević die serbische Verfassung ändern ließ und 1989 die Autonomie für den Kosovo und die Vojvodina abschaffte, war das Misstrauen gegenüber ihm riesig. "Slowenien wollte überhaupt keine Verfassungsänderungen", erinnert sich Gligorov. "Man hatte Angst, dass Serbien auch die jugoslawische Verfassung ändern wollte, und stellte sich auf die Seite des Kosovo." Die Folge war eine politische Kampagne gegen slowenische Produkte in Serbien. Tatsächlich wirkte das, und der Verkauf slowenischer Milchprodukte und Kühlschränke ging zurück.

Zentralregierung hatte wenig Macht

Die Zentralregierung hatte – so wie heute Brüssel – zu diesem Zeitpunkt bereits wenig Macht. Es gab keine Möglichkeit, direkte Steuern einzuheben, und der gemeinsame Staat konnte keine Straßen, Eisenbahnen und Flughäfen mehr bauen. "Seit der Verfassungsänderung 1974 konnte die Zentralregierung auch kein Geld mehr leihen, so wie jetzt die EU diese Möglichkeit nicht hat", so Gligorov. Ein Grundproblem Jugoslawiens war zudem die Korruption. Denn durch die geopolitische Lage zwischen Ost und West hatte sich ein reger Handel insbesondere mit Öl entwickelt, indem Jugoslawien den Mittler spielte. Offiziell kaufte man im Westen für den jugoslawischen Markt ein – verkaufte die Güter aber dann im Ostblock. Geschäftsleute aus der Sowjetunion nutzten Jugoslawien, um sich eine Wohnung in London zu kaufen. "Das Ganze war total intransparent. Jeder konnte stehlen. Es war ein riesiges korruptes System, und alle diese sowjetischen Würdenträger konnten ihr Geld waschen", erinnert sich Gligorov.

Für die internen Verhältnisse in Jugoslawien waren gerade diese Geschäfte schädlich, weil sie die Beziehungen zwischen den Republiken belasteten. In Kroatien und in Slowenien forderte man "saubere Rechnungen" und eine "transparente Buchführung". "Diese Slogans hatten einen ziemlich starken Einfluss in der Debatte, so ähnlich wie jetzt in Großbritannien. Das zeigt, dass man ziemlich viele Leute an der Nase herumführen kann, indem man sagt, dass die Ausländer oder die Nationen in der Nachbarschaft, die man aus irgendeinem Grund nicht mag, das Problem sind und dass sie dein Geld, deine Kultur und deine Identität stehlen und all diesen Unsinn", zieht der Wirtschaftswissenschafter einen Vergleich zwischen damals und heute.

Macht in den Händen der Manager-Klasse

Gligorov meint, dass Jugoslawien jedoch noch Ende der 1980er ökonomisch durchaus konkurrenzfähig gewesen wäre. "Das Land war nicht so arm und so verschuldet, dass man da nicht herauskommen hätte können. Die Schulden gingen durch die Marković-Reformen sogar massiv zurück." Als Jugoslawien kollabierte, lagen die Auslandsschulden bei 40 Milliarden Dollar, das BIP bei 80 Milliarden Dollar. Gligorov: "Das war wirklich keine große Sache." Allerdings gab es interne Widerstände – insbesondere die Managerklasse in den Staatsbetrieben wollte nicht, dass Ausländer Unternehmen übernehmen. "Die hatten eigentlich die Macht und standen zwischen den Arbeitern und der Regierung", so Gligorov. Es brauchte zehn Jahre, um sie zu überzeugen, und in diesen zehn Jahren gab es Stagnation und einem enormen Anstieg der Arbeitslosigkeit. "Als man schließlich dieses verrückte System ändern konnte, war es zu spät. Da gab es bereits den nationalistischen Aufstand."

Insgesamt habe es aber keinen ökonomischen Grund gegeben, weshalb Jugoslawien zugrunde gehen musste, meint Gligorov. Wenn man etwa Slowenien betrachte, "das nicht die ganzen Blödheiten wie die anderen gemacht hat, nämlich Ersparnisse gestohlen und Kriege geführt", so sei ersichtlich, dass die Wirtschaft bis 2008 sehr gut funktionierte. Slowenien war zwar auch während der jugoslawischen Zeit besser entwickelt, aber die Unterschiede in der Konkurrenzfähigkeit zwischen den Republiken seien nicht so groß gewesen, meint Gligorov.

Ideologiefreie Politiker

Hätte in Serbien Mitte der 1980er-Jahre eine Demokratisierung stattgefunden, hätte man den gemeinsamen Staat noch retten können, glaubt er. Doch die serbische Öffentlichkeit habe einen anderen Weg gewählt. "Sie dachten, dass sie erreichen konnten, was sie erreichen wollten, indem sie die kommunistische Partei und die Armee übernehmen und eine starke Person an die Spitze setzen. Und das war eine desaströse Entscheidung, die den Rest ausgelöst hat." Auch Marković sei mit seinen Reformen zu spät dran gewesen, weil Milošević bereits an der Macht war. "Auf der föderalen Ebene hatten die Serben eine Mehrheit, das waren etwa 40 Prozent der Bevölkerung, und damit war es unmöglich, das Land zu demokratisieren."

Anders als in anderen osteuropäischen Staaten ging es also in dieser Wendezeit nicht um eine Abrechnung mit dem Sozialismus und um die Einführung des Liberalismus auf der ökonomischen oder politischen Ebene. Keiner der damals verantwortlichen Politiker sei irgendwie dem Liberalismus nahegestanden, meint Gligorov, der die damaligen Akteure kannte. "Milošević war der am wenigsten ideologische von diesen Leuten und wahrscheinlich der, der am stärksten marktorientiert war. Aus pragmatischen Gründen hätte man ihn vielleicht von den Vorteilen des Liberalismus überzeugen können, wenn das einem politischen Anliegen genutzt hätte. Ideologisch betrachtet waren diese Leute leer." Milošević nutzte den Nationalismus als reines Machtinstrument. "Er selbst hatte keine hohe Meinung von den Serben. Aber als serbische Phalanx hatte er eine hohe Meinung von ihnen. Er hat sie sehr effektiv benutzt."

Stehlen, unterschlagen, bereichern

Der damalige serbische Präsident war auch nicht gegen Privatbesitz, er war kein Kommunist. In Serbien wurden 1992 alle möglichen Besitzverhältnisse legalisiert. Allerdings stand die Privatisierung politisch nicht auf der Agenda – sondern der Krieg. Das nützte dem Regime. "An erster Stelle stand es, zu stehlen, zu unterschlagen und sich zu bereichern, hauptsächlich über Zigaretten- und Waffenschmuggel", so Gligorov. Das Geld wurde nach Zypern oder Russland außer Landes gebracht. Nach 1991, als die Kriege begannen, waren die Risiken für Investoren viel zu hoch. "Wieso sollte man in ein Land investieren, das von Leuten regiert wird, die Zigaretten schmuggeln?", erklärt Gligorov.

Der Zerfall Jugoslawiens lehrt, dass die ökonomische Liberalisierung in den Wendejahren 1989/90 von einem nationalistischen, korrupten Regime unterlaufen wurde, was die wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaften auf Jahrzehnte geschädigt hat. Ein großer Teil der Bevölkerung sah gar nicht die Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen und einer tiefgreifenden Transformation. Die politische Klasse verabsäumte es, den Menschen zu kommunizieren, in welcher ökonomischen Situation sie sich tatsächlich befanden. Die Nostalgie, mit der noch immer auf die Zeit zurückgeblickt wird, verhindert bis heute realistische Wirtschaftsstrategien für die Zukunft. (Adelheid Wölfl, 19.7.2016)

  • Ante Marković, von 1989 bis 1991 Ministerpräsident Jugoslawiens.
    foto: dapd

    Ante Marković, von 1989 bis 1991 Ministerpräsident Jugoslawiens.

  • Ab 1989 Präsident Serbiens, von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien: Slobodan Milošević.
    foto: reuters

    Ab 1989 Präsident Serbiens, von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien: Slobodan Milošević.

  • Wirtschaftswissenschafter Vladimir Gligorov: Jugoslawien hätte nach dem Ende der Ost-West-Teilung wirtschaftlich durchaus konkurrenzfähig werden können.
    foto: jorit aust

    Wirtschaftswissenschafter Vladimir Gligorov: Jugoslawien hätte nach dem Ende der Ost-West-Teilung wirtschaftlich durchaus konkurrenzfähig werden können.

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